Klassik für Taktlose

In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.

Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.

Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner

Klassik für Taktlose

Neueste Episoden

Musiksalon: Der Symphoniker Liszt - Große Emotionen und ein Missbrauchsfall

Musiksalon: Der Symphoniker Liszt - Große Emotionen und ein Missbrauchsfall

42m 38s

Franz Liszt hat nicht nur als Pianist Bahnbrechendes geleistet. Als Erfinder einer neuen Gattung, der Symphonischen Dichtung, trieb er, indem er mythische Heroen und sogar einen ukrainischen Feldherrn besang, die Entwicklung der romantischen Orchestermusik zu neuen Ufern. Was alle Welt schätzte - bis die Politik ins Spiel kam. Wir hören Aufnahmen mit den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan (DG - ,,Les Preludes" und ,,Mazeppa") und London Philharmonic unter Bernard Haitink (Philips).

Musiksalon: „Ariadne auf Naxos“, die seltsamste aller Opern (Wiederholung)

Musiksalon: „Ariadne auf Naxos“, die seltsamste aller Opern (Wiederholung)

43m 10s

Ariadne in Salzburg, Ariadne demnächst auch in Wien. Das Werk hat Hochkonjunktur, Primadonnen möchten die Titelpartie singen, schrecken aber im letzten Moment davor zurück... Wir begeben uns auf die Spuren dieses ungewöhnlichen Werks, das eigentlich ein Amalgam aus einer Molière-Komödie und einer klassischen Oper darstellt: Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss waren 1912 nicht erfolgreich mit diesem kühnen Konzept für ihren Lieblingsregisseur, Max Reinhardt. 1916 kam in Wien eine Neufassung zur Uraufführung. Die kennt man gut. Eine Spurensuche nach der Salzburger und Wiener Aufführungstradition und den erstaunlichen Entdeckungen, die man in der Urfassung des Werks machen kann.