Wer war Johannes Brahms?
Ein Komponist für Fortgeschrittene? Johannes Brahms gilt als schwierig und unzugänglich. Dabei kennt seine berühmteste Melodie jedes Baby.
In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.
Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner
Ein Komponist für Fortgeschrittene? Johannes Brahms gilt als schwierig und unzugänglich. Dabei kennt seine berühmteste Melodie jedes Baby.
Mahlers Fünfte galt lang als rätselhaft. Dann kam Luchino Visconti und nutzte den vierten Satz, das Adagietto, als Filmmusik für seinen "Tod in Venedig" - seither steht die Symphonie ununterbrochen auf den Konzertprogrammen. Im Musiksalon widmet sich Wilhelm Sinkovicz diesem Werk in seiner Komplexität zwischen Trauer, Wut und Verzweiflung, Militärsignalen, Tanzbodenstimmung und grandios-spielerischem Feinschliff. Und der Frage, worum es im berühmten Adagietto wirklich geht -- soviel sei verraten: Um den Tod geht es nicht, eher um die Liebe Mahlers zu seiner späteren Frau, Alma. Durch den Podcast führt uns das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Rafael Kubelik (DG). Außerdem sind...
Mozart konnte seine eigene Totenmesse nicht mehr vollenden. Nach seinem Tod haben das andere für ihn erledigt. Wie viel Mozart steckt noch drin?
Die Vierte ist Anton Bruckners populärstes Werk geworden. Seit der umjubelten Uraufführung, 1890, ist sie nie wieder aus dem Repertoire verschwunden, nicht zuletzt wegen des "Jagd-Scherzos", das als dritter Satz der Symphonie zu größter Beliebtheit verholfen hat. Dabei war dieses Scherzo in der ursprünglichen Version der Komposition noch gar nicht enthalten. Im Musiksalon begeben wir uns diesmal auf Spurensuche: Wie ist diese Symphonie entstanden, was hat Bruckner selbst über deren Inhalt verraten. Glauben wir seinen Worten, erleben wir auch einige pittoreske Naturschilderungen – und einen jungen Burschen, der seiner geliebten ein (vergebliches) Ständchen bringt... –– Durch den Podcast führt uns...