Wer hat Mozarts Requiem wirklich geschrieben?
Mozart konnte seine eigene Totenmesse nicht mehr vollenden. Nach seinem Tod haben das andere für ihn erledigt. Wie viel Mozart steckt noch drin?
In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.
Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.
Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner
Mozart konnte seine eigene Totenmesse nicht mehr vollenden. Nach seinem Tod haben das andere für ihn erledigt. Wie viel Mozart steckt noch drin?
Die Vierte ist Anton Bruckners populärstes Werk geworden. Seit der umjubelten Uraufführung, 1890, ist sie nie wieder aus dem Repertoire verschwunden, nicht zuletzt wegen des "Jagd-Scherzos", das als dritter Satz der Symphonie zu größter Beliebtheit verholfen hat. Dabei war dieses Scherzo in der ursprünglichen Version der Komposition noch gar nicht enthalten. Im Musiksalon begeben wir uns diesmal auf Spurensuche: Wie ist diese Symphonie entstanden, was hat Bruckner selbst über deren Inhalt verraten. Glauben wir seinen Worten, erleben wir auch einige pittoreske Naturschilderungen – und einen jungen Burschen, der seiner geliebten ein (vergebliches) Ständchen bringt... –– Durch den Podcast führt uns...
Er machte aus Operngesang eine Stadion-Show und Arien zu Pophits. Luciano Pavarotti prägte das Bild des Star-Tenors. Wie hat er das geschafft?
Bei den Enigma-Variationen von Sir Edward Elgar beginnen die Verwirrungen schon ganz am Beginn: Was ist eigentlich das ,,Thema", wird es überhaupt gespielt - und vor allem: von wem stammt es? Und dann Klavier oder Bratsche übende Dilettanten, plappernde Gastgeberinnen und ein triefend nasser Hund - der biblische Jäger Nimrod nicht zu vergessen, mit dem Elgar die Hitparaden gestürmt hat... Zu hören ist die legendäre Aufnahme des London Symphony Orchestra unter Pierre Monteux (RCA).