Klassik für Taktlose: Wie man musikalisch Schluss macht
Wie endet ein gutes klassisches Stück? Im Grunde gibt es nur zwei Möglichkeiten, verrät Wilhelm Sinkovicz Katrin Nussmayr.
Wie endet ein gutes klassisches Stück? Im Grunde gibt es nur zwei Möglichkeiten, verrät Wilhelm Sinkovicz Katrin Nussmayr.
Die Wiener Philharmoniker wollten in ihrem letzten Abonnementkonzert dieser Saison Raritäten aus der Feder eines ihrer Lieblingskomponisten präsentieren, darunter Ausschnitte aus den unbekannten frühen Opern „Guntram“ und „Feuersnot“. Daraus wurde wegen der Absage von Riccardo Chailly nichts. Im „Presse“-Musiksalon aber gibt es allerhand darüber zu erfahren, wie Richard Strauss Richard Strauss wurde.
Musik zwischen Höllenfahrt und Verklärung, inspiriert von „Faust“-Dichtungen von Goethe bis Nikolaus Lenau - aus Anlass einer der raren Aufführungen von Robert Schumanns „Faust-Szenen“ in Graz.
Aller Anfang ist schwer: Wie findet man den richtigen ersten Ton? Die besten Einstiege von Beethoven bis Wagner.
Dieser Tage dirigieren Teodor Currentzis und Christian Thielemann in Wien Gustav Mahlers Dritte, die längste Symphonie des klassischen Repertoires, ein Pandämonium, das von der furchteinflößend schroffen, unbeseelten Bergwelt bis ins Elysium führt - auf der Reise lauschen wir den Erzählungen der Blumen, der Tiere, der Menschen und der Engel.
Cecilia Bartoli präsentiert bei ihren Pfingstfestspielen in Salzburg heuer die "Orpheus"-Oper von Christoph Willibald Gluck. Der Försterssohn aus der Pfalz galt seinen Zeitgenossen als bedeutendster Opernkomponist. Noch im 19. Jahrhundert wollte man ihm in Wien ein Denkmal, gemeinsam mit Haydn, Mozart und Beethoven setzen. Heute ist er ein Komponist für Kenner. Eine akustische Spurensuche.
Musikalische Liebeserklärung oder der Anfang vom Ende der Ehe? Was hinter den beliebtesten Hochzeitsmärschen steckt - und welche klassischen Stücke sich noch für Trauungen eignen könnten.
Paris bekam eine Serie von Symphonien vom großen Wiener Klassiker, London sogar zwei - zwischendrin entstanden aber noch einige Werke, über die man gern hinwegsieht. Der „Musiksalon“ bringt Licht ins Dunkel.
Carl Orffs „Carmina burana“ haben seit ihrer Uraufführung, 1937, Hochkonjunktur. Was dieser Komponist sonst noch fürs Musiktheater geschaffen hat, daran erinnert man sich jedoch kaum. Der „Musiksalon“ spannt heute den Bogen von bayerischen Possen bis zu antiken Tragödien - und einem Endspiel der Menschheit.
Wie der Urheber der Eurovision-Fanfare zwischendurch in Vergessenheit geraten ist, warum Beethoven für die „Ode an die Freude“ einige Jahre brauchte und was die Champions-League-Hymne mit der Krönung von König Charles zu tun hat.