Herr Doktor Faust und sein Teufel
Musik zwischen Höllenfahrt und Verklärung, inspiriert von „Faust“-Dichtungen von Goethe bis Nikolaus Lenau - aus Anlass einer der raren Aufführungen von Robert Schumanns „Faust-Szenen“ in Graz.
Musik zwischen Höllenfahrt und Verklärung, inspiriert von „Faust“-Dichtungen von Goethe bis Nikolaus Lenau - aus Anlass einer der raren Aufführungen von Robert Schumanns „Faust-Szenen“ in Graz.
Aller Anfang ist schwer: Wie findet man den richtigen ersten Ton? Die besten Einstiege von Beethoven bis Wagner.
Dieser Tage dirigieren Teodor Currentzis und Christian Thielemann in Wien Gustav Mahlers Dritte, die längste Symphonie des klassischen Repertoires, ein Pandämonium, das von der furchteinflößend schroffen, unbeseelten Bergwelt bis ins Elysium führt - auf der Reise lauschen wir den Erzählungen der Blumen, der Tiere, der Menschen und der Engel.
Cecilia Bartoli präsentiert bei ihren Pfingstfestspielen in Salzburg heuer die "Orpheus"-Oper von Christoph Willibald Gluck. Der Försterssohn aus der Pfalz galt seinen Zeitgenossen als bedeutendster Opernkomponist. Noch im 19. Jahrhundert wollte man ihm in Wien ein Denkmal, gemeinsam mit Haydn, Mozart und Beethoven setzen. Heute ist er ein Komponist für Kenner. Eine akustische Spurensuche.
Musikalische Liebeserklärung oder der Anfang vom Ende der Ehe? Was hinter den beliebtesten Hochzeitsmärschen steckt - und welche klassischen Stücke sich noch für Trauungen eignen könnten.
Paris bekam eine Serie von Symphonien vom großen Wiener Klassiker, London sogar zwei - zwischendrin entstanden aber noch einige Werke, über die man gern hinwegsieht. Der „Musiksalon“ bringt Licht ins Dunkel.
Carl Orffs „Carmina burana“ haben seit ihrer Uraufführung, 1937, Hochkonjunktur. Was dieser Komponist sonst noch fürs Musiktheater geschaffen hat, daran erinnert man sich jedoch kaum. Der „Musiksalon“ spannt heute den Bogen von bayerischen Possen bis zu antiken Tragödien - und einem Endspiel der Menschheit.
Wie der Urheber der Eurovision-Fanfare zwischendurch in Vergessenheit geraten ist, warum Beethoven für die „Ode an die Freude“ einige Jahre brauchte und was die Champions-League-Hymne mit der Krönung von König Charles zu tun hat.
Alljährlich im Frühling gedenkt man in St. Georgen im Attergau des bedeutenden Cellisten und Dirigenten Nikolaus Harnoncourt. Grund genug, im Musiksalon einmal die ungeheure Repertoire-Spannweite dieses vielleicht prägendsten österreichischen Musikers der jüngeren Vergangenheit Revue passieren zu lassen.
Dieser Tage spielen die Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti mehrmals in Graz und Wien Mendelssohns „Schottische Symphonie“. Ein willkommener Anlaß in unserem Musiksalon den Symphoniker Felix Mendelssohn-Bartholdy vorzustellen: Der Meister des „Sommernachtstraums“, der „Lieder ohne Worte“ hat mehr Symphonien komponiert als wir glauben. Und er hat kaum eine davon selbst gelten lassen. Wie schwer es doch war, sich nach Beethoven überhaupt an diese Gattung zu wagen …