Klassik für Taktlose: Warum „Bohemian Rhapsody“ eine meisterhafte Komposition ist
Der „Presse“-Klassikkritiker analysiert eine der außergewöhnlichsten Rocknummern – und ist hörbar begeistert: Waren Queen gar echte Klassik-Profis?
Der „Presse“-Klassikkritiker analysiert eine der außergewöhnlichsten Rocknummern – und ist hörbar begeistert: Waren Queen gar echte Klassik-Profis?
Am Sonntag (10. September) gedenkt man im Rahmen einer Matinee im Bezirksmuseum Josefstadt des Dirigenten Erich Leinsdorf. Künftig erinnert eine Gedenktafel an dessen Geburtshaus in der Kochgasse an den Wiener, den Arturo Toscanini einst als Wagner-Dirigenten an die New Yorker Met empfahl. Leinsdorf wurde zu einem der bedeutendsten Dirigenten seiner Zeit. Im „Musiksalon“ präsentiert Wilhelm Sinkovicz zum 30. Todestag des Maestros einige seiner herausragenden Aufnahmen.
Die Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko sorgten zum Finale der Salzburger Festspiele für die Ehrenrettung des Komponisten Max Reger: Im März schon wäre dessen 150. Geburtstag zu feiern gewesen, im August endlich gab es eine fabelhafte Aufführung seines bedeutendsten Orchesterwerks, der „Mozartvariationen“.
Was man über atonale Musik wissen muss – und warum diese Epoche musikalisch wichtiger war, als wir oft glauben.
Die letzte Mozart-Matinee der Salzburger Festspiele wird heuer von zwei Symphonien umrahmt: KV 16, der allerersten, und KV 551, der allerletzten. Grund genug, im Musiksalon einmal den atemberaubenden Weg Mozarts vom kindlichen Genie zum Wegbereiter Beethovens nachzuzeichnen.
Von Cembalo-Gezirpe und den allerersten „Schlagern“: Über die Musik von Bach, Händel & Co.
Alle reden vom Wetter. Wir auch: Im Musiksalon lauschen wir diesmal den komponierten Wetterkapriolen bei Joseph Haydn und seinen komponierenden Urenkeln. Wie das klingt, wenn das Klima verrückt spielt - oder sich ganz „normal" gebärdet.
Unerreichter Opernmeister, Symphoniker, Kammermusiker -- aber W. A. Mozart hat auch viel geistliche Musik komponiert; nicht nur als Untertan des Salzburger Fürsterzbischofs. Stellen wir also im Musiksalon einmal die Gretchen- pardon: Amadeusfrage: „Wie hast Du’s mit der Religion, Wolfgang Amadé?“.
Glamour-Event, Experimentierfläche, Opernbetrieb im Luxusmodus? Was die Salzburger Festspiele ausmacht – historisch und im Jahr 2023.