Allerseelen ist immer: So klingt die Apokalypse!
Ein Musiksalon zum Mysterium des legendenumwobenen Mozart-Requiems, seiner Vorgänger und Nachfolger.
Ein Musiksalon zum Mysterium des legendenumwobenen Mozart-Requiems, seiner Vorgänger und Nachfolger.
Für seine Filmmusik hat sich John Williams einiges von früheren Komponisten abgeschaut: Eine Spurensuche in einer weit entfernten Galaxie.
Hier bekommen österreichische Talente ihre ersten Auftritts-Chancen - und das seit 40 Jahren: Angelika Kirchschlager, Till Fellner, Julian Rachlin und viele andere haben bei „Musica juventutis“ im Wiener Konzerthaus begonnen. Am 20. Oktober feiern ehemalige Absolventen im Mozartsaal. Grund genug, eine reiche Geschichte heimischer Talenteförderung zu beleuchten.
Wie kaum ein Zweiter konnte Prokofieff von Werk zu Werk seinen Stil wechseln und immer andere Masken anlegen. Freiwillig ist er in den dreißiger Jahren in die Sowjetunion zurückgekehrt. Die Falle schnappte zu. Wiederum brauchte Prokofieff Masken, um den stalinistischen Terror zu überleben.
Ironie der Geschichte: er starb am selben Tag wie der Diktator.
Ist es Kunst oder schnöde Gebrauchsmusik, was in Filmen wie „Jurassic Park“ und „Der weiße Hai“ erst für die richtige Wirkung sorgt? Zu Gast im Studio: Filmkritiker Andrey Arnold.
Als Bartók 1944 das Drittes Klavierkonzert schuf, sein letztes vollendes Werk im amerikanischen Exil, zählte er bereits zu den „Klassikern der Moderne“. Begonnen hatte der Ungar er stilecht mit einer Rhapsodie im Gefolge von Franz Liszt, dann war er radikaler Avantgardist und zwischendurch auch Volksmusikforscher – und in jeder Phase hat er ein Klavierkonzert komponiert: Wilhelm Sinkovicz unternimmt im Musiksalon diesmal eine akustische Bartók-Zeitreise.
Er war der Meister der komischen Oper. Sein „Barbier von Sevilla“ hat sogar Beethoven beeindruckt. Eine Oper konnte der Belcanto-Meister in zwei Wochen zu Papier bringen. Aber er konnte noch viel mehr. Wilhelm Sinkovicz plaudert im Musiksalon diesmal über Gioacchino Rossini.
Am vergangenen Dienstag ist der prominente amerikanischen Heldentenor gestorben. Er war eine fixe Größe der Bayreuther Festspiele und erste Besetzung der kräfteraubenden Wagner- und Richard-Strauss-Helden in allen bedeutenden Opernhäusern. Wilhelm Sinkovicz widmet den Musiksalon dem Andenken des Künstlers.
Musikfreunde wissen über ihn in der Regel nicht viel mehr, als dass er die erste große romantische Oper komponiert hat. Dabei war der Zeitgenosse Beethovens nahezu in allen relevanten musikhistorischen Fragen ein Trendsetter, immer früher dran als alle andern Unter anderem hat er den Wiener Walzer erfunden. Wer’s nicht glaubt, sollte diesen Podcast nicht versäumen.