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Karl Böhm – einer der führenden Maestri des 20. Jahrhunderts

Karl Böhm – einer der führenden Maestri des 20. Jahrhunderts

60m 2s

„Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz über Karl Böhm, dem er, wie er selbst sagt, „einige der größten musikalischen Eindrücke meines Lebens“ verdankt. Zum 130 Geburtstag des Dirigenten und zum Ausklang der Salzburger Festspiele, die er jahrzehntelang maßgeblich mitgeprägt hat.

Der Vulkan am Dirigentenpult: Georges Prêtre

Der Vulkan am Dirigentenpult: Georges Prêtre

56m 6s

Georges Prêtre wäre am 14. August 100 Jahre alt geworden. Bis ins hohe Alter hat sich der französische Dirigent seine jugendlchen Energien erhalten können, sein letztes Konzert gab er mit 91. Im Musiksalon wandern wir auf den Spuren einer außergewöhnlichen Musikerkarriere, die in Wien bemerkenswerte Höhepunkte erlebt hat – am Pult der Wiener Symphoniker, aber auch bei zwei außergewöhnlichen Neujahrskonzerten der Philharmoniker, die erst spät, dafür aber umso intensiver mit diesem Künstler zusammengearbeitet haben.

Richard Stauss´

Richard Stauss´ "Capriccio"

45m 28s

1942 kam die letzte Oper des „Rosenkavalier“-Meisters in München zur Uraufführung. Während Europa im Bombenhagel versankt, debattierte auf der Bühne eine adelige Gesellschaft in einem Rokoko-Schlösschen über die Frage, ob in der Oper Dichtung oder Musik wichtiger seien? Hatte man damals keine anderen Sorgen? Kann man „Capriccio“ jenseits solch zeithistorischer Betrachtungen ernst nehmen? Im Musiksalon versucht „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz Antworten zu finden.

Kussevitzky – der Kontrabassist als Stardirigent

Kussevitzky – der Kontrabassist als Stardirigent

51m 29s

Arturo Toscanini, der berühmteste Dirigent seiner Zeit, hat den Konkurrenten zutiefst gehasst, sein Orchester hat ihn gefürchtet, aber herrlich für ihn gespielt – und das Publikum schätzte ihn als einen der bedeutendsten Interpreten seiner Zeit: Erinnerungen an Serge Kussevitzky zu dessen 150. Geburtstag.

"Der Freischütz", die "unmögliche" deutsche Oper!

34m 40s

Neuinszenierungen von Carl Maria von Webers Oper gehen seit langem regelmäßig schief. Regisseure misstrauen der deutschen Romantik. Die Bregenzer Festspiele wagen sich dennoch an das einst viel gespielte Werk mit den vielen Wunschkonzertnummern – vom Jägerchor bis zu "Durch die Wälder und die Auen". Im Musiksalon stellen wir die Frage: Was singt man im deutschen Wald; und was steckt dahinter?

Carlos Kleiber. Oder: Kann ein Dirigent genial sein?

Carlos Kleiber. Oder: Kann ein Dirigent genial sein?

40m 48s

Vor 20 Jahren ist Carlos Kleiber gestorben, einer der umjubelten Dirigenten seiner Generation, der sich rar und immer rarer gemacht hat, um schließlich ganz zu verstummen. Das Publikum war vernarrt in seine energetischen, hoch explosiven Interpretationen – und wir versuchen im Musiksalon nachzuspüren, was diesen Künstler so besonders gemacht hat.

Mozart als Sigmund Freud

Mozart als Sigmund Freud

27m 44s

In seinen Opern hat W. A. Mozart wie kein Zweiter das Seelenleben seiner Bühnenfiguren durchleuchtet. In den Ensemblesätzen konfrontiert er die psychologischen Zustände dann kühn miteinander – und findet doch zu höchster musikalischer Harmonie. Wie das geht, fragt Wilhelm Sinkovicz im aktuellen „Musiksalon“.

Opernlegende Aragall

Opernlegende Aragall

38m 31s

„Die drei Tenöre“, gut und schön, für viele Wiener Opernfreunde war aber Giacomo Aragall zumindest der Vierte im Bunde, wenn nicht der Erste. Der Katalane, jüngst 85 geworden, leitetet derzeit eine Meisterklasse in Wien – mit öffentlichem Finale am Samstag im Alten Rathaus. Lauschen wir den großen Momenten einer Traumstimme.