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Friedrich Gulda: Pianist, Komponist, Rebell!

Friedrich Gulda: Pianist, Komponist, Rebell!

‧ 47m 55s

Zur Erinnerung an eine der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten Wiens, der vor 25 Jahren starb, aber in den Herzen der Musikfreunde als idealer Interpret der Musik Mozarts und Beethovens präsent geblieben ist. Friedrich Gulda wollte aber nie nur Pianist sein. Er verstand sich als schöpferische Persönlichkeit im Schnittbereich zwischen der sogenannten Klassik und dem Jazz, den er als einzige vollgültige musikalische Ausdrucksform seiner Zeit empfand. Ein tönendes Porträt eines Musikanten, der schon einmal eine offizielle Auszeichnung zurückgab und sein Publikum auch manchmal brüskierte. Aber: Keiner hat so schön Mozart gespielt…

Dvořáks „Symphonie aus der Neuen Welt“ oder: Wie kam die Musik nach Amerika?

Dvořáks „Symphonie aus der Neuen Welt“ oder: Wie kam die Musik nach Amerika?

‧ 55m 48s

Alles blickt in die USA. Wir fragen uns: Wie kam die Musik nach Amerika? Und wieviel amerikanische Elemente stecken in Antonin Dvořáks Neunter Symphonie, die allgemein als Startschuss zu einer eigenen Kunstmusik der USA gesehen wurde. Vieles klingt in dieser „Symphonie aus der Neuen Welt“ tatsächlich nach Spirituals, vieles hat auch die kommenden Generationen dazu ermutigt, Volksmusik in „ernsthafte“ Kompositionen einfließen zu lassen. Manches aber hat Dvořák in seinem Gastland auch vorgefunden. Anderes wieder beanspruchen tschechische Forscher eher für Prag als für New York – akustische Einblicke in ein heikles Thema kultureller Aneignungen.

Johann Strauß und kein Ende: Die Musik des Walzerkönigs wirkt nach bis in die musikalische Postmoderne

Johann Strauß und kein Ende: Die Musik des Walzerkönigs wirkt nach bis in die musikalische Postmoderne

‧ 63m 14s

Im Musiksalon unternehmen wir heute eine akustische Spurensuche, erleben allerhand akrobatische pianistische Kunstfertigkeiten, einen Sidestep nach Hollywood, hören aber sogar einigen Anmerkungen von zeitgenössischen Komponisten, teils über der Gürtellinie, teils auch darunter. Ein klingendes wienerisches Seelen-Pandämonium, jedenfalls, gefiltert durch Strauß’sche Walzermelodien.

„Ariadne auf Naxos“, die seltsamste aller Opern

„Ariadne auf Naxos“, die seltsamste aller Opern

‧ 40m 57s

Eigentlich sollte demnächst Anna Netrebko als Richard Strauss’ Ariadne an der Staatsoper debütierten. Die Diva hat abgesagt. Aber wir begeben uns trotzdem auf die Spuren dieser Oper, die eigentlich ein Amalgam aus einer Molière-Komödie und einer klassischen Oper darstellt: Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss waren 1912 nicht erfolgreich mit diesem kühnen Konzept. 1916 kam in Wien eine Neufassung zur Uraufführung. Die kennt man gut. Wir begeben uns auf Spurensuche nach der Wiener Aufführungstradition und den erstaunlichen Entdeckungen, die man in der Urfassung des Werks machen kann.

Wozu Weihnachten? Wir fragen Bach und Beck!

Wozu Weihnachten? Wir fragen Bach und Beck!

‧ 24m 45s

Matthias Beck ist heute Gast im Musiksalon und lauscht mit Wilhelm Sinkovicz Musik aus Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“: Welche spirituellen Erfahrungen können wir zu Weihnachten machen – hörend und lesend? Beck, eine der schillerndsten Gestalten des Katholizismus in unserer Zeit, einst europäischer Jugendmeister im Dressurreiten, dann Pharmazeut, Mediziner, Theologe, Universitätsprofessor und Buchautor, ist heute Pfarrer in St. Josef zu Margareten in Wien, der „Schubertkirche“.