Klassik für Taktlose: Warum feiern alle Anton Bruckner?
Was man über den Komponisten wissen muss: Fünf Brücken zu Bruckner.
Was man über den Komponisten wissen muss: Fünf Brücken zu Bruckner.
Bach, natürlich. Aber auch John Coltrane! Vom christlichen Osterfest und seiner metaphysischen Bedeutung waren nicht nur die Bildenden Künstler, sondern auch die Musiker fasziniert und haben von der Renaissance bis zur Moderne Bewunderung, religiöse Ekstase, Skepsis, Ratlosigkeit in Töne gefasst.
Vielleicht irgendwann am Rande, weil er der Großvater des Politikers Klaus und des Dirigenten Christoph von Dohnányi war, überdies auch Schwiegervater des Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer? Dennoch trübt eine angebliche Nähe zu diktatorischen Regimen den Nachruhm des Komponisten – in jeder Hinsicht zu unrecht.
Eine Folge über Geschwindigkeitsrekorde in der Musik. Schnell ist nicht immer besser, manchmal aber schon, wie Wilhelm Sinkovicz seiner Kollegin Katrin Nussmayr in dieser Folge von „Klassik für Taktlose“ erklärt. Sie dreht sich um die flottesten Stücke der Musikgeschichte. Welche Komponisten ihre Interpreten mit rasanten Spielanweisungen ans Limit brachten, warum Chopins Minutenwalzer in einer Minute unmöglich zu schaffen ist und warum das Guinness Buch der Rekorde aufgehört hat, die schnellsten Musiker zu küren.
„Moderne Musik“ - das war seinerzeit kein Schreckenswort. Zumindest nicht, solange man sich nicht mit der Zwölftonmethode eines Arnold Schönberg auseinandersetzen musste. Nebst der „Wiener Schule“ blühten auch die Neoklassik eines Igor Strawinsky, die Volksmusik-Anklänge bei Béla Bartók und Leoš Janáček, oder die letzten symphonischen Versuche des großen finnischen Spätromantikers Jean Sibelius.
Dieser Tage jährt sich der Geburtstag des französischen Komponisten Francis Poulenc zum 125. Mal. Im Musiksalon durchforsten wir diesmal das faszinierend verwinkelte Arbeitszimmer dieses Komponisten, dessen Musik auf halbem Weg zwischen der Moderne eines Igor Strawinsky und den Pariser Chansons seiner Epoche zu siedeln scheint, ein Drittel frecher Kabarett-Ton, ein Drittel tiefer Katholizismus, ein Drittel Tragödie.
Von einem Konzert, das 600 Jahre dauert, bis zu Dirigenten, die Stücke auf doppelte Länge auswalzen: Wie langsam ist in der Musik langsam genug?
Am Ufer der „Moldau“ entlang spazieren wir durch das Leben des böhmischen Nationalkomponisten – der übrigens bis in sein 40. Lebensjahr Tagebuch auf Deutsch geführt hat. Was kennen wir von seinem Schaffen außer der berühmten symphonischen Dichtung aus dem Zyklus „Mein Vaterland“?
,,Zwölftonmusik" -- das klingt für viele Musikfreunde noch 100 Jahre nach deren ,,Erfindung" wie eine gefährliche Drohung. Für alle, die es dennoch einmal versuchen möchten, erläutert Wilhelm Sinkovicz in seinem Musiksalon die Orchestervariationen von Arnold Schönberg, ein Schlüsselwerk der musikalischen Moderne, Schritt für Schritt. Die Musik dazu machen die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan (DG).
Wir sezieren die berühmteste, aber auch verwirrendste Oper der Welt. Und fragen uns: Ist wirklich so unlogisch, was Mozart und Schikaneder da zusammengebraut haben?