Bruckners "Romantische" – eine Symphonie in vielerlei Gestalten.
Shownotes
Die Vierte ist Anton Bruckners populärstes Werk geworden. Seit der umjubelten Uraufführung, 1890, ist sie nie wieder aus dem Repertoire verschwunden, nicht zuletzt wegen des "Jagd-Scherzos", das als dritter Satz der Symphonie zu größter Beliebtheit verholfen hat. Dabei war dieses Scherzo in der ursprünglichen Version der Komposition noch gar nicht enthalten. Im Musiksalon begeben wir uns diesmal auf Spurensuche: Wie ist diese Symphonie entstanden, was hat Bruckner selbst über deren Inhalt verraten. Glauben wir seinen Worten, erleben wir auch einige pittoreske Naturschilderungen – und einen jungen Burschen, der seiner geliebten ein (vergebliches) Ständchen bringt... –– Durch den Podcast führt uns ein Aufnahmeklassiker: Bruno Walter dirigiert das Columbia Symphony Orchestra (CBS). Außerdem Ausschnitte aus Einspielungen verschiedener Fassungen der Symphonie unter Sergiu Celibidache (EMI), Otto Klemperer (VOX) und Markus Poschner (Capriccio).
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00:00:00: Der Musiksalon mit Wilhelm Senkowicz.
00:00:21: Herzlich willkommen, meine sehr geehrten Damen und Herren bei unserem heutigen Musiksaloon der einer der bedeutendsten Symphonien der musikalischen Romantik gewidmet ist.
00:00:31: Anton Bruckners Vierter der ersten Symphonie in duur die er komponiert hat nämlich in Estu ein Werk das er selbst ausdrücklich als seine romantische Symphonies bezeichnet hat.
00:00:45: tatsächlich hatte in diesem Fall einen der schönsten Symphonieanfänge komponiert, die je geschrieben worden sind.
00:02:27: Wer würde damit nicht Naturgeräusche das Raunen des Sommermorgens ferne Jagdhornufe oder so etwas Ähnliches assoziieren?
00:02:39: Jedenfalls Musik, die mit einer Erzählung beginnt, der man dann gespannt lauscht!
00:02:47: Der zweite Satz der vierten Symphonie von Brugner ist sehr oft mit einem Trauermarsch verglichen worden.
00:02:54: Vielleicht auch deshalb, weil die andere große Ess-Dur-Symphonie betroffenes Eruiker ja auch einen Trauermarsch an zweiter Stelle hat.
00:03:05: Vermutlich ist das im Falle vom Brugger eine Missdeutung aber man kann es verstehen wenn man die folgende Aufnahme hört.
00:04:03: Knaus vierte mündet den auch, wiederum wie Beethovens Eroika in ein hochdramatisches Finale voller Kraft, voller Bilder und heftigen Steigerungen.
00:05:14: Zwischen dem vermeintlichen Trauermarsch und dieses Finale schiebt sich einen Satz der wahrscheinlich am meisten zur Popularität dieser Symphonie beigetragen hat – das sogenannte Jagdskerzo.
00:06:04: Womit wir uns einen groben Überblick über den Verlauf dieser etwa siebzigminütigen Symphonie verschafft hätten.
00:06:13: Wenn wir nun näher herangehen und die Dinge betrachten, wie Sie wirklich sind – da erstellt sich bald heraus, dass alles nicht ganz so ist, wie es scheint!
00:06:25: Sicherst nur eins….
00:06:26: Brugner selbst hat das Werk seine romantische Symphonies genannt.
00:06:31: Viel naives... hat man Bruckner nachgesagt.
00:06:35: naiveres, als man einem wirklich bedeutenden Symphoniker zutrauen würde.
00:06:41: Die Stücke haben ja gigantische Ausmaße, stellen gigantischen Ansprüche an die ausführenden Wie-an-die-Zuhörer und der Inhalt entpuppt sich relativ bald bei allen diesen Symphonien als philosophisch, metaphysisch... Wir wissen ja auch das Brugner immer der Musikant Gottes genannt wurde.
00:07:05: Also ein religiöser Aspekt schwingt da wahrscheinlich immer mit und was die dramatischen Entwicklungen in dieser Musik betrifft, dürfen wir nicht vergessen zwei Jahre nach Komposition der ersten Fassung dieser vierten Symphonie kam ihn bei Reuth der komplette Ring des Nibelungen von Richard Wagner zur Ur-Aufführung.
00:07:26: Die Musik dieses Komponisten hat Brugner sehr, sehr geschätzt und genau studiert.
00:07:32: Natürlich auch die Wahlküre der Klavierauszug ja längst vorgelegen war – und es war allgemein bekannt dass Brugnor mit seinen Symphonien den groß angelegten Musikdrahmen des Bayreuthermeisters ein Gegenstück für den Konzertzahl entgegensetzen wollte.
00:07:53: Mit der barocken Sinfonie der Urform, der Gattung eindeutig der Unterhaltungsmusik zugehörig hatte das was Bruckner geschaffen hat nun gar nichts mehr zu tun.
00:08:07: Das haben mir viele Kritiker auch vorgeworfen vor allem der Wiener Pressekritiker Eduard Hanslik der ja auch gegen die Musikdrahmen Wagners eingenommen war und er die Verpflanzung dieser Musikdramen ästhetisch in den Konzertzahl gar nicht geschätzt hat Das Brugner, ein Parteigänger der sogenannten Neu-Deutschen Schule war.
00:08:31: Nicht nur Richard Wagner verehrt hat sondern auch Franz List, der wiederum die symphonische Dichtung erfunden hatte also das Gegenstück zur mehrsätzigen Symphonie.
00:08:43: Das konnte den Zeitgenossen auch nicht verborgen bleiben.
00:08:46: Also Musik, die nur sich selbst bedeutet absolute Musik wie das eben zum Beispiel Hanslig von den Komponisten verlangt hat, das war vom Brugner nicht zu haben.
00:08:58: Irgendwie schwank da die Idee der Programmmusik mit.
00:09:03: ganz offensichtlich bedeutete diese Musik nicht nur sich selbst sondern auch etwas was man sich dazu vorstellen konnte und wie gesagt in den Bildern die Brugger von musikalischen Vorgängen gegeben hat seinen Zeitgenossen entpuppte es sich manchmal als höchst naiv.
00:09:24: Vielleicht lag das aber auch daran, dass Bruckner der ja sehr lange völlig unverstanden geblieben ist immer wieder versucht hat den Zeitgenossen so kleine Hilfsmittel an die Hand zu geben wie seine Musik zu deschiffrieren sein könnte.
00:09:42: Und da heißt es nun in einem Brief aus dem Jahr In dem die letzte Fassung der vierten Symphonie uraufgeführt worden ist, ein Triumph sondergleichen, der dem Stück eigentlich nicht erhalten geblieben ist.
00:09:56: Er schreibt also in den romantischen Viertensymphonie Ist im ersten Satz das Horn gemeint Das vom Rathause herab den Tag ausruft.
00:10:07: Dann entwickelt sich das Leben.
00:10:10: In der Gesangsperiode ist das Thema Der Gesang der Kohlmeise Die Gesangsperiode, das war brockenes Wort für das zweite Thema in einem Symphoniesatz.
00:10:24: Und da dürfen wir uns also jetzt vorstellen wie sich aus dem anfänglichen Hornhof der also den Tag verkündet nach der ersten großen Steigerung beim Gang durch Feld und Wald die Voglerufe einstellen.
00:12:00: Eine sehr bildhafte Vorstellung, so wie man oft sagt.
00:12:04: Das Bechlein hört man rauschen.
00:12:05: also für die Sexysymphonie von Beethoven, für die Pastorale stimmt das ja wirklich aber man kann sagen es stimmt auch!
00:12:13: Aber das alles sind Bausteine einer viel größeren Architektur deren Inhalt und Gehalt natürlich die simple Bilder sehr übersteigt.
00:12:25: Aber wie gesagt, bei Brugner sind solche Bilder andeutungen eines Mannes.
00:12:31: Der künstlerisch bis zu diesem Zeitpunkt vollkommen unverstanden geblieben war!
00:12:38: Die bekannteste Schilderung wird von Brugners Freund dem Biografen August Göllerich überliefert.
00:12:46: In der ausführlichen Fassung in der göllerischen Brugnabiografie heißt es dann für den Anfang des ersten Satzes Mittelalterliche Stadt, Morgendämmerung.
00:12:58: Von den Stadttürmen ertönen morgen Weckerufe.
00:13:02: Die Tore öffnen sich auf stolzen Rossen, sprengen die Ritter hinaus ins Freie.
00:13:08: Der Zauber der Natur umfängt sie – Waldesrauschen, Vogelgesang.
00:13:14: und so entwickelt sich das romantische Bild weiter.
00:13:19: Das Wichtigste an dieser Aussage ist wahrscheinlich Das romantische Bild, das akustische Bild des Brugner Malt.
00:13:26: Das entwickelt sich weiter vielleicht aus solchen bildhaften Assoziationen aber hinein in ein viel größeres architektonisches Ganzes.
00:13:37: In diesem Sinn sollten wir auch den zweiten Satz betrachten.
00:13:42: Wie gesagt ohne Brugners mithilfe würde man da vor allem wenn die Musik so langsam gespielt wird wie sie meistgespielt wird einen Trauermarsch assoziieren.
00:13:53: Hier könnte man sagen, wenn es denn ein Trauermarsch ist sowie der Erruiker von Beethoven dann gibt es wie dort auch bedeutende dramatische Steigerungen die inhaltlich den Hörer viel viel weiter auch ins ein eigenes Inneres erleben führen als das bloße Bild eines Begräbniszugs.
00:14:15: aber ganz ohne dieses Bild wie gesagt geht es meist nicht ab.
00:14:20: Hören wir den Schluss, die große letzte Steigerung dieses langsamen Satzes der vierten Bruckner und das Zurückfallen dann in einen stillen beschaulichen Beschluss über Paukentönen.
00:17:51: So klingt die Musik wenn ein Dirigent wie Sergio Czelebidake, den man für einen sehr großen bedeutenden Bruckener Interpreter gehalten hat in den vergangenen Jahrzehnten am Pult seiner Münchner Philharmoniker stand.
00:18:08: Zu diesem, wie man meinen könnte doch relativ eindeutigen Klangerlebnis steht ein wenig quer was wir von Anton Brugner selbst über diesen Satz überliefert bekommen haben.
00:18:19: Er meint zweiter Satz Lied Gebet Ständchen.
00:18:25: Das schreibt er in einem Brief an einen Freund.
00:18:29: Besonders merkwürdig ist seine Äußerung Stämtchen, wenn er sie präzisiert.
00:18:38: Im zweiten Satz will ein verliebter Bub Fensterln gehen wird aber nicht
00:18:43: eingelassen.".
00:18:45: Das hat nun mit einem Traumarsch wirklich gar nichts zu tun!
00:18:50: Die Äußerung ist in der Brugner Literatur mehrfach als mündliche Erklärung überliefert.
00:18:56: also offenbar sind diese Worte gefallen.
00:18:59: jedenfalls steht in einer frühen Fassung Über dem Seitenthema dieses Satzes tatsächlich das Wörtchen Ständchen.
00:19:08: Und wenn man das weiß, dann hört man die Musik doch plötzlich ganz anders!
00:19:14: Die Bratschen singen also der verliebte Bub wahrscheinlich unter den Fenster der Geliebten ein Lied, ein sehr schönes weitgespanntes Lied und die Pizzikatti der anderen Streicher symbolisieren vielleicht eine Gitarre oder eine Mandoline.
00:20:57: Da wären wir also wieder bei einem dieser erstaunlich naiven Bilder, die Brugner uns überliefert hat und die uns aber in diesem Fall zumindest doch auf eine ganz andere Fährte führen als wenn wir keine bildhafte Assoziation dazu geliefert bekommen hätten.
00:21:17: Irgendwie muss der Komponist ja gewusst haben was er uns da sagen wollte Und das wäre es mit einer großformartigen symphonischen Architektur zu tun haben, die solche Bilder natürlich in ihrem Gehalt überschreitet.
00:21:32: Das versteht sich angesichts der großen Steigerungswellen in diesem Anderhante-Wohl von selbst!
00:21:39: Die Musik beschreibt natürlich insgesamt nicht nur eine kleine Biedermeieridülle aber der Inhalt ist vielleicht doch etwas sinnlicher menschlicher... hat mit unseren Emotionen zu tun, die nicht nur ans Übersinnliche reichen wie man beim Musikanten Gottes so gern annehmen würde.
00:22:02: Wie auch immer es folgt nun als dritter Satz jener Teil der Symphonie, der diesem Werk seine immense Popularität verschafft hat das sogenannte Jagdskerzo.
00:22:14: da tören wirklich die Jagdhörner und im Mittelteil wird eine idyllische Landschaft gemalt.
00:22:21: Übrigens, für Hörer die diese Symphonie gut kennen, sie werden sich jetzt gleich wundern.
00:22:28: Denn dieses Trio, diese idyllische Landschaftsmallerei hat Brugner in der allerletzten Fassung dieser Symphonien, deren Ur-Aufführung wie gesagt, achtzehnhundertneinzig zum größten Triumph seines Lebens werden sollte nahtlos mit dem Hauptteil, mit dem Skerzo verbunden.
00:22:46: Da hat nämlich eine Überleitung zwischen diesen beiden Teilen komponiert zu hören in der jüngsten Aufnahme dieser Letztfassung, der vierten Symphonie im Zuge der verdienstvollen Gesamtaufnahme aller Fassungen der brucknöschen Symphonien unter der Leitung von Markus Poschner.
00:24:29: Sind auch wieder die Streicher Pizzikatti tatsächlich vielleicht auch hier die Begleitung zu einem Heidren-Gesang?
00:24:37: Jedenfalls hat Bruckner von einem Rebratl gesprochen das hier verzehrt wird... ...von einer Tanzweise während der Mahlzeit auf der Jagd.
00:24:49: Also, dass die Musik des Skärzoteils mit der Jagde zu tun hat – das war wohl eindeutig.
00:24:55: und im Trio geht es eben um die gesellige Unterhaltung!
00:25:00: Und wenn wir schon bei den Fassungen der Symphonie sind... Damit, mit diesem Jagdskärzer, der so populär werden sollte, hat Bruckner eigentlich ...das ursprüngliche inhaltliche Konzept seiner Komposition vollkommen verändert.
00:25:17: Der dritte Satz hat nämlich ursprünglich ganz anders geklungen und jedenfalls nicht nach einer Biedermeier wehtute, sondern eher wenn schon Jagd dann Wotans wilde Jagd!
00:25:30: Wie gesagt die Musik ist zwei Jahre vor der Ur-Aufführung des Ringts des Nebelungen entstanden.
00:25:35: Die wagnischen Musiktrahmen hatte Brokner längst genau studiert.
00:25:41: Zwar mischen sich auch hier Wieso oft bei Brugner zwischendurch ein paar Ländlerklänge hinein, aber die werden in diesem Fall sofort wieder vom Sturm weggeblasen.
00:27:53: Nun wohl alles als gemütliche Klinge!
00:27:57: Sie führen unsere Gedanken in tiefgründigere Regionen und überdies denkt Brugna in größeren Zusammenhängen.
00:28:05: für ihn.
00:28:06: wie wir alle bedeutenden Symphoniekomponisten Hängen die einzelnen Sätze eines solchen großen Werks natürlich innig miteinander zusammen.
00:28:16: Und in der ersten Fassung hängen sie noch inniger miteinander, als in so berühmt gewordenen Letztfassungen der Romantischen.
00:28:25: Hören wir einmal die Hornrufe, die im Scherzo in der ursprünglichen Version zu Beginn erklingen und zwar ohne die Aufwahlung des Streicherstürms mittendrin!
00:28:47: Dieses Hornthema ist eine Erinnerung, ein spätes Echo des Symphoniebeginns.
00:28:53: Der liegt ja auch im Horn und die Melodie wird dann von den Holzbläsern weitergeführt.
00:29:43: Diese Weise wird Anton Bruckner die Dramaturgie seiner symphonischen Erzählung quasi ununterbrochen über alle Sätze weiter.
00:29:52: Und nach dieser wilden Jagd des ursprünglichen Scherzos da hört man dem Beginn des Finales ganz anders!
00:30:00: Diese Musik gehört zu den gewaltigsten Steigerungsbögen, die Brugner – sogar Brugna!
00:30:06: der so viele große Steigerungen und archistrale Entladungen geschrieben hat je komponiert hat.
00:30:14: Hier ist in der Aufführungstradition übrigens einiges verloren gegangen.
00:30:20: Im Wissen um die Verharmlosung, die Brugner selbst mit dem neuen Skerzersatz vorgenommen hat, da verwandelt Der schon erwähnte und allseits als Brugnerechse geht gefeierte Sergio Gelli Bidake mit seinen Mönchner Philharmonikern die Musik in eine feierliche Celebration.
00:32:35: Nach Anfang der Fünfzigerjahre bei den Wiener Symphonikern unter Otto Klemperer verwandelt sich diese Musik in einen veritablen Hexenkessel dessen Inhalt gleich zweimal heftig explodiert.
00:34:59: Zwischendurch werden dann auch im finale lichtere Töne angeschlagen, was wiederum daran erinnert das eine der frühen Fassungen des Finalsatzes der romantischen Symphonie vom Komponisten ausdrücklich als volksfest bezeichnet worden ist.
00:35:15: Wie immer bei Brugner verschmelzen in der Vorstellungswelt des komponisten bodenständiges ja sogar volkstümliches und metaphysische Gedanken.
00:35:26: Der liebe Gott ist nie weit weg!
00:35:28: Und alles, was die katholische Religion für uns bereithält, findet sich da.
00:35:33: Trost ebenso wie Visionen von apokalyptischen Reitern!
00:35:38: Man kann das metaphysische bei Bruckner nie wegdenken – aber wir haben ja auch den singenden Burschen beim Fensterln im zweiten Satz noch nicht vergessen.
00:35:49: Erst diese Melange mit menschlich-altzumenschlichen macht die umfassende künstlerische Größe dieser Musik aus und sie sorgt dafür, dass ein hellhöriges Publikum das hohe Ansprüche an die Kunst stellt voll auf seine Rechnung kommt.
00:36:05: Die erhabene Finale Steigerung, die sorgt jedenfalls mit Sicherheit dafür, daß niemand im Saal von dieser Musik unberührt bleibt – Programm hin oder her!
00:38:56: Das Kolambias Symphony Orchestra am Schluss einer Erkundungstour durch die verwirrende Welt einer der berühmtesten symphonierenden Musikgeschichte und um Ruckners romantische.
00:39:09: Danke fürs Zuhören!
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