Lobet die Eurovision-Hymne! Warum ein „Te Deum“ den Song Contest einläutet

Shownotes

Es beginnt mit Pauken und Trompeten: Das gilt für den Eurovision Song Contest genauso wie fürs Neujahrskonzert und alle anderen TV-Sendungen, die von der EBU (European Broadcasting Union) europaweit ausgestrahlt werden. Die Eurovision-Fanfare ist vielleicht die eingängigste Signation der Fernsehgeschichte. Weniger bekannt ist, dass diese feierliche Melodie eigentlich ein Lobgesang an Gott ist: Sie ist der Auftakt eines barocken „Te Deum“, komponiert von Marc-Antoine Charpentier in den 1690er Jahren für einen Festgottesdienst.

Wie dieser Komponist mitsamt seiner Melodie in Vergessenheit geraten und pünktlich vor dem allerersten Song Contest wieder entdeckt worden ist, ist nur eine der Fragen, die sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser Folge stellen. Sie hören sich auch an, was nach der Fanfare passiert, und sprechen darüber, wie aufregend Kirchenmusik sein darf – und wie sakral der Song Contest durch so eine Eröffnung wird.

→ Hier geht es zu unserer Folge über Europahymnen – inkl. „Ode an die Freude“ und Champions-League-Hymne. → Hier geht es zu unserer Folge über Klassik-Einflüsse beim Song Contest

Über den Podcast In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.

Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.

Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:04: Klassik für Taktlose.

00:00:10: Mit Kathrin Nussmaier und Wilhelm

00:00:12: Sinkowitsch.

00:00:20: Lieber Willi, das Songcontest und das Neujahrskonzert haben musikalisch nicht allzu viel gemeinsam Aber eine zentrale Sache doch!

00:00:29: Sie beginnen nämlich mit derselben Komposition Jedenfalls in der Fernsehübertragung

00:00:33: In der Fernsehenvertragung?

00:00:34: So ist es ja.

00:00:35: Die Aurovisionshymne kennt jeder.

00:00:39: die wenigsten wissen was es eigentlich ist, es ist jedenfalls ein Stück das nicht zu diesem Zweck komponiert worden ist.

00:00:47: Was gibt's ja auch zum Teil?

00:00:48: Es ist

00:00:48: sozusagen kein Auftragswerk für die EU, die European Broadcasting Union, dieses Programm Eurovision betreibt, dass ja eigentlich ein Austausch von Rundfunkprogrammen ist.

00:01:00: also alle Sendungen unter dieses Abkommen fallen und... weltweit oder zumindest europaweit übertragen werden, haben diese Fanfare am Anfang und da hat ja früher Wettentas dazu gezählt.

00:01:12: Da zählen Ski-Rennen dazu und natürlich jetzt das Songkontest in dem wir uns gerade mittendrin befinden hier im Wien.

00:01:20: Zum Zeitpunkt der Aufnahme beginnen grade mal die Semifinal drum.

00:01:25: Genau genau!

00:01:26: Und wir haben schon am Rathausplatz in Wien dieser Fanfare gehört gespielt vom Radio Symphonieorchester des ORF.

00:01:33: also es ist wirklich untrennbar verbunden mit dem Song Contest, aber es hat eigentlich nichts zu tun.

00:01:38: In diesem Fall ist das ja lustig dass eben das Radioorchester diese Fanfare spielt denn natürlich beim Neujahrskonzert die Philharmoniker spielen das nicht im Musikverein.

00:01:49: also das ist zwar auch eine Eure Visionssendung selbstverständlich und es kommt bei der Fernsehübertragung die übliche Signation Aber beim Song Contests ist es ja noch einmal ein bisschen anders weil das ist ja quasi etwas was für die Aurovision gemacht wird.

00:02:04: Und da ist es dann sozusagen ein System immer nennt, dass das irgendwann einmal eben in dem Fall bei der Eröffnung auch live gespricht werden.

00:02:11: Hören wir uns doch einfach mal an weil jetzt reden wir die ganze Zeit darüber!

00:02:29: Ja lieber Willi was isst denn das jetzt eigentlich?

00:02:31: Das ist in Wahrheit ein Stück das nicht aus dem zwanzigsten und nicht aus den neunzehnten Jahrhunderts stammt sondern aus dem achtzenden Jahrhundert und ist ein Einleitungsstück zu einer geistlichen Komposition, würde man nicht glauben.

00:02:47: Das wirkt ja doch sehr weglich in diesem strahlenden Hymnen-Tonfall... Also es ist tatsächlich der Beginn des Tedeums eines Komponisten namens Marc-Antoine Charpentier.

00:03:03: Franzose seines Zeichens und einer der wichtigsten Meister aus der Zeit des Sonnenkönigs Ludwig

00:03:11: XIV.,

00:03:13: allerdings der, den man als erstes nennt.

00:03:17: Wenn man sagt wir waren die großen Musikmeister bei Ludwig XIV also das war im wesentlichen Jean-Baptiste Lilie Das war der Erfinder sagen wir mal so Der französischen Oper Also dessen was man als typisch Französische Oper bezeichnet und er war gleichzeitig ein absoluter Raum verdrängender Typ.

00:03:44: Also wenn der wo reingekommen ist, war er in den nächsten dreißig Sekunden der Chef weil alle freiwillig zurückgetreten sind.

00:03:51: Das war der Lilie und er hat wirklich tatsächlich die Gunst des Königs genossen.

00:03:57: Hat ihm zugearbeitet, raffiniert testen... Da könne ich halt ja selber wie wir aus dem Film wissen Leroy Dens auch selber getanzt und also Lili hat alles bedient, was Ludwig der Vierzehnte wollte.

00:04:11: Große Repräsentationsstücke bei denen er allerdings auch den Text verstehen musste.

00:04:15: Also alles, was da Ludwig vorgeschrieben hat, hat er realisiert – und das muss man auch sagen ist gut realisiert!

00:04:21: Er war ein großartiger Handwerker und hat dann wirklich auf Qualität vollste Arbeit erledigt.

00:04:28: aber er hat sehr genau darauf geschaut dass kein anderer seine Kreise stört.

00:04:32: Also er hat dann eine Genehmigung des Königs gehabt, dass er und er allein für alle musikalischen Veranstaltungen in der Umgebung des Hofes allein verantwortlich ist.

00:04:44: Und jeder, der sonst noch Musik komponieren wollte, hat das tun können.

00:04:49: aber er hat sich auf ganz kleine Besetzungen beschränken müssen also alles was ein bisschen repräsentativer war Lully.

00:04:56: Und jetzt hören wir aber diese sehr repräsentative Musik.

00:04:59: Das ist Herrn Charpentier, die aber nicht im Umkreis des Hofes war und ja natürlich bei festlichen Gelegenheiten konnten auch andere Komponisten dran kommen.

00:05:12: Charpentiers ist dran gekommen, aber eben nie mit einem königlichen Privileg was dafür gesorgt hat dass er nach seinem Tod sofort vergessen Zu Lebzeiten war auf viel gespielt, hoch angesehen in Frankreich ringsum kaum.

00:05:31: Und danach war es zweihundert Jahre Funkstille und eigentlich hat nur die Tatsache dass man irgendwann einmal die Partitur dieses CD-Ums gefunden hat das mit dieser Musik beginnt und dass man das dann zu Eurovisionshymne gemacht irgendein findiger Arsch, hat überhaupt erst das Interesse geweckt.

00:05:52: Wo ist denn das her?

00:05:53: Weil das Stück ist ja wirklich zündend!

00:05:54: Ich würde dir mal vorschlagen hören wir es mal so wie sie im TD um wirklich gespielt wird.

00:07:41: Da hören wir gleich, es gibt mehr als nur diese Fanfare die wir im Fernsehen so oft hören.

00:07:45: Wir hören aber auch... Es klingt ein bisschen anders als das gewohnt ist.

00:07:48: also das Tempo ist anders, es ist auch irgendwie anders flassiert.

00:07:51: Also ich würde sagen es ist ein bissel...

00:07:52: Das ist auch anders instrumentiert natürlich, nicht?

00:07:54: Ja!

00:07:54: Wir haben hier diese Pauken-Einleitung, die ja in der Fanfare auch fehlt.

00:08:00: Die Trommeln sind Trommeln, die das eintrommeln und muss sich das vorstellen, dass ist eine Einzugsmusik.

00:08:06: Ja, sie ist auch so beschwingt irgendwie.

00:08:08: Sie ist beschwingend, es is eine festliche Einzuchs Musik, wie eine Uvertür in der Oper sozusagen hier allerdings für ein geistliches Stück.

00:08:15: Man kann sich ja vorstellen das sind die Leute reingeströmt und wahrscheinlich haben die das X-Fach wiederholt und so bis alle gesessen sind oder gestanden sind je nachdem.

00:08:22: Das wissen wir nicht ganz genau wie die Modernitäten waren aber es ist jedenfalls ein Instrumentalstück.

00:08:29: und wenn du sagst anders.

00:08:30: erstens die Frasierung ist anders also die Melodie ist ganz eindeutig erkennbar genau gleich, aber es wird ein bisschen anders frassiert.

00:08:41: Es ist einfach die Phan-Phan Melodie, die wir gewöhnt sind zu hören, ist halt ein Arrangement aus dem zwanzigsten Jahrhundert und das ist auch so dass natürlich was wir jetzt gespielt haben ist typisch Originalklang.

00:08:55: also so ungefähr stellt man sich vor hat man in der ersten Hälfte des achzehnten Jahrhunders wahrscheinlich diese Rhythmen wirklich gespielt?

00:09:06: Genau wie ist man es nicht, aber wahrscheinlich so jedenfalls sicher nicht so wie wir sind in der Revisionshymne gewöhnt sind zu hören.

00:09:14: Da hat sich ja sehr viel geändert!

00:09:16: Es wird irgendwie noch feierlicher und pompöser in diesem neueren Arrangement, aber was das schon hat im Original würde ich jetzt sagen... Im wörtlichen Sinne Pauken und Trompeten.

00:09:27: Ja, man merkt das ist feierlich da beginnt jetzt was Großes.

00:09:31: Davon kommt ja auch unser Spruch etwas mit Pauke und Trompeten passiert.

00:09:37: Das war ja nur dann wenn etwas Feierliches angestanden ist weil die Paucken und Trombeten kamen ja nicht in den normalen Orchester vor sondern die sind ja nur hinzugezogen worden von der Blasmusik oder von irgendwas, was es an Kapellen gegeben hat.

00:09:53: Wenn es solche Gelegenheiten gegeben hat.

00:09:55: dann sind also die fürstlichen Musiker oder in dem Fall die königlichen Musikern eben da gewesen und verstärkt worden durch andere Kräfte.

00:10:03: Also zum Beispiel vor allem durch Trombetten, die vor allem zerst einmal Turmbläsern waren.

00:10:08: Aber natürlich voll ausgebildete Musiker und bei solchen Sachen

00:10:12: Hat man wieder zugeholt.

00:10:14: Wenn die Tonart gestimmt hat, daher sind diese Art festlichen Musiken in den Tonarten, die eine Naturtrombette gut spielen kann.

00:10:23: So, Trompete kann nicht alles spielen?

00:10:24: Trompeten kann die Naturtöne spielen und das heißt wenn der Grundton D ist dann spielt sie am besten in D-Dur.

00:10:32: da kann sich wirklich gut spielen, kann den G-Duer auch spielen aber einfach fehlt ja schon das C sozusagen.

00:10:38: also das führt jetzt so weit.

00:10:39: Aber es ist immer sehr die Frage Wenn festliche Musik ist, steht sie meistens in D-Dur.

00:10:45: Warum?

00:10:46: Weil die Trombeten in D durchlaufen.

00:10:48: Damit die Trompete auch mitspielen

00:10:49: kann!

00:10:49: Ja genau.

00:10:50: Okay aber der Herr Schab-Prontier hat ja vermutlich nicht sich damals gedacht Ich schreibe jetzt eine Melodie, die dann für ein

00:10:59: Fernsehen

00:11:00: verwendet werden kann wenn es das Land geben wird.

00:11:03: Also was war denn da Anlass für dener... Komponiert.

00:11:05: Das ist eine Einzugsmusik, ein festlicher Beginn und ein Auftakt.

00:11:11: Es ist eine Hymne in dem Fall eine Signation.

00:11:19: Jetzt geht es gleich los!

00:11:21: Und was ging damals los?

00:11:22: Anders konkret?

00:11:22: Ja das weiß man sehr konkret weil das ist nämlich die Nummer eins einer Partitur, die eine Vertronung des TD-Ums ist.

00:11:29: also das großer Gott wir loben dicht.

00:11:31: Wer wächst Kirchen auf ihn ist, kennt dieses Lied.

00:11:35: Kannst du es mir als Nicht-Kirchen-Affine-Person erklären?

00:11:40: Das ist eines der festigen Lieder die vor allem im katholischen Bereich gesungen wird gegen Ende eines Festgottesdienstes und da umstehen auch am Anfang je nachdem was zu feiern ist und wie der Varitus gerade ist...

00:11:55: Also es gibt einen fixen Text Und den hat er dann vertont.

00:11:58: Das

00:11:58: Große Gott, wir loben dich!

00:12:00: Wir preisen deine Stärke und so weiter... das ist ein Text, der war lateinisch natürlich, Tedeum Laudamus.

00:12:06: Das ist x-fach vertont worden weil es eben eines einer der großen Festgesänge der katholischen Kirche gewesen ist, bei festlichen Anlässen verwendet wurde und daher ist der Text sehr oft für die unterschiedlichsten Gelegenheiten vertont geworden.

00:12:24: Also z.B.

00:12:25: von Handel gibt's zwei große Tedeumsvertonungen, die jeweils bei Friedensschlüssen in kriegerischen Zeiten halt dann immer von der Siegereichenseite aufgeführt worden sind.

00:12:37: Das wurde zelebriert!

00:12:39: Wir kennen es.

00:12:39: alle Opernfreunde kennen es.

00:12:42: Finale Akt I Tosca von Puccini.

00:12:46: Da wird die Falschmeldung herausgegeben dass die österreichischen Truppen Napoleon besiegt hätten was in Rom bei den Herrschenden zu einem Drehumpf geheul führt und es wird sofort ein großer Gottesdienst abgehalten.

00:13:04: Der spielt in der Kirche, in der erster Akta Tosca spielt – und der Polizeischef der Allmächtige stimmt in dieses TD-Um ein!

00:13:13: Und das ist einfach die Situation so wahr als wir sind eingezogen und dann haben sie einen TD-Um gesungen.

00:13:18: als Dank als Dank Gottesdienst dafür, dass der Napoleon geschlagen wurde.

00:13:24: Es stellt sich heraus hat nicht gestimmt aber das ist im Zuge der Oper und spielt eine andere Rolle.

00:13:30: Aber dort haben wir die Nutzanwendung – das war ein typischer Fall bei dem ein TD umgesungen wurden.

00:15:01: Am Schluss diese brutalen Akkorde!

00:15:04: Das ist das Thema des grausamen Polizeichefs Carpier, der vorher auch mitgesungen hat beim TDOM nicht, ohne sich schon sicher zu fühlen, dass er die Tosca, die er auch erobern will mit kriminellen Machenschaften.

00:15:18: Und in diesem melange aus dem feierlichen Gesang und der Brutalität dieses Mannes, der dann einstimmt in den kirchengesang, zieht da Puccini wie man gehört hat.

00:15:30: also wirklich eure Wirkungen!

00:15:33: Aber das war ein typisches Tedeum zur Feier eines militärischen Seeks.

00:15:38: Das klingt jetzt aber auch ganz anders als die Eurovision Fanfare,

00:15:41: d.h.,

00:15:41: ein Tedeom erkennt man am

00:15:43: Text?

00:15:43: Am Text!

00:15:44: Nur am Text.

00:15:45: Okay.

00:15:45: D.h.

00:15:46: auch in dem Eurovision-Lied, also im Tedeem von Schapontier wird noch gesungen.

00:15:51: Absolut und wir können gleich zumindest die ersten Takte hören wie das ist nämlich eine tiefe Männerstimme, die das als Solo singt, dass Tedeo Bladamos.

00:16:32: Also, wir sehen schon nach dem festigen Fanfare mit Parken und Trombetten ist jetzt hier plötzlich eine ganz wie in der italienischen Oper dieser Zeit nur ein paar Streicher.

00:16:43: Und ein Contino, also ein Gemolo drunter oder eine Laute die die Harmonie angibt und ein Bass-Solo singt zu hören ihre Gottes Es geht dann weiter.

00:16:55: das ist eine typische Kantatenkomposition wenn man so will.

00:16:59: In Frankreich haben sie Moteten geheißen Französischen Barock-Motetten.

00:17:04: Das waren in der Regel geistliche Texte, meist lateinische Texte die in verschiedenen Sätzen vertont worden sind mit quasi mit Arien wie in der Oper, die an verschiedenen Szenen und Arien aufeinander folgen.

00:17:19: also es konnte jetzt eine Solonummer sein wie jetzt hier oder ein Doet oder dann einen Chor und das wechselt sich ab und endet dann mit einem pompösen Schlusschor, in dem auch die Parken- und Tropeten wieder dabei sind.

00:17:33: Das ist so eine typische französische Modette.

00:17:36: Es gab es auch in Italien – dort hat der Champagne übrigens auch gelernt -, wo man sozusagen als zweiten Zweig der großen Vokalmusik neben der Oper auch die geistliche Musik gepflegt hat.

00:17:51: Und wenn man da jetzt weiter zurück schaut Dann hat das natürlich eine Methode, es gab ja das tridentinische Konzil bei dem die Figurarmusik wie das damals hieß.

00:18:02: Also die komponierte Musik, die mehrstimmige Musik eigentlich... aus der Kirche verbammt werden sollte wieder.

00:18:08: Warum

00:18:08: denn das?

00:18:09: Ja, warum?

00:18:10: die Frage ist bis gut weil die Geistlichkeit befand.

00:18:13: Das Publikum wird viel zu sehr abgelenkt von der schönen Musik und eigentlichem weihvollen Situation und von der liturgischen Handlung und deswegen gehen wir zurück zum kregarianischen einstimmigen Koral da es für uns so ein bisschen fad ist aber der die weih volle Stimmung nicht stört.

00:18:33: Da würde mich interessieren, wie sich das auf die Zahlen ausgewirkt.

00:18:36: hat.

00:18:36: der Kirchengeher?

00:18:37: Ich glaube sie haben sich getraut nicht hinzugeben weil eine Cengs zungen wird.

00:18:40: Das

00:18:41: sind doch nur wegen der Musik da.

00:18:44: Ja das gab es ja später dann wirklich!

00:18:46: Also ich war noch dem Bach... den man ja nicht vorwerfen konnte, dass er zu wenig Fromm gewesen ist.

00:18:51: Hat der Leipziger Rat gesagt?

00:18:53: Er möge aufpassen, daß seine Musik nicht zu openhaftig daherkommt!

00:18:58: Das muss man sich mal vorstellen.

00:19:00: und wie wir also finden heute wenn wir Sachen wie die Johannes-Passion oder die Matthäus-Passione hören oder auch die Hamulmese, die der Leibziger Man hat ja nicht gehört, aber wie auch immer.

00:19:09: Aber die großen Passionsmusiken, die Kantaten!

00:19:12: Jeden Sonntag eine Kantate, die genau so war... Da war vielleicht eine Sinfonie am Anfang und nicht mit Bauchern oder Pompeten außer bei festlichen Anlässen?

00:19:20: Gab es natürlich

00:19:21: auch?!

00:19:22: Auch bei Bach schon, da sind auch schon die Sachen zu, die Blausmusik dazu gekommen.

00:19:26: Aber im Wesentlichen ein kleines Ensemble mit Streichern und vielleicht zwei Oboe und einem Fagotto oder so.

00:19:31: Damit es nicht ablenkt

00:19:33: vom Gottesdienst?

00:19:33: Das war natürlich ... Es hat natürlich die Kenner schon abgelenkt, weil Bachs Musik von einer derartigen Qualität war, dass sie natürlich so wie du sagst ist gerne in die Sonntagsmäßig gegangen, weil sie sich auch gefreut haben das nicht nur die Fade predigt zu hören war sondern Auch diese wunderbare Musik, die natürlich dafür entschädigt hat, dass es kaum Unterhaltungsmusik in dem Sinn gegeben hat.

00:19:59: Auch keine Opernaufführungen.

00:20:01: Deswegen hat Bach ja auch keine Oper komponiert weil an den protestantischen Höfen wo er tätig war, nichts mit Opern.

00:20:08: Aber die Musik wurde halt zu hören Ere Gottes gemacht.

00:20:12: aber da waren auch wunderbare Arien drin und da waren herrliche Dohette drin.

00:20:15: Da waren herliche Köhre drinnen Und das war natürlich auch eine Erbauung, das war eine Freude und das ist von der Geistlichkeit eben deshalb nicht so gern gesehen worden.

00:20:27: Ich meine es war ja überhaupt immer die schöne geistliche Musik.

00:20:30: Denken wir zum Beispiel an Mozart.

00:20:32: Der musste in Salzburg seiner Salzburger Zeit Für den, für das Erzbischof und diesen Messen natürlich ununterbrochen irgendwelche neuen Messkompositionen abliefern.

00:20:45: Und da hat es genaue Vorschriften gegeben weil der Erzbschoff wollte rechtzeitig zum Lunch zu Hause sein und hat gesagt kurz, kurz, muss das alles sein?

00:20:54: Das ist alles viel zu lang so dass es dann sogar Messen gegeben hat in der Zeit wo die langen Teile des Ordinariums Also Kürie, Eleison Christe, Eleisson Küri, Eleson das kann man relativ kurz erledigen.

00:21:06: Gloria da hat schon viel länger, weil da sind ich weiß nicht... ...Vierundzwanzig-Ferse oder noch mehr Credo?

00:21:11: Das glaubensbekennt ist die Nochmehrferse!

00:21:13: Weil das ist ja länger als das was wir beten in der Kirche.

00:21:15: Da sind dann große Credo Das ist ja sehr ausführlich und das dauert natürlich, wenn man das nach der Reihe herunter singt.

00:21:23: Auch wenn man es in einem schnellem Tempo macht und da gab's sogar Sachen wo man gesagt hat dann so gut... Dann singen die Sobrane, die Alte singen eine Strophe und gleichzeitig singen Teneure und Pässe singen andere.

00:21:33: Alle Strophen

00:21:34: gleichzeitig!

00:21:36: Also wir sehen, die geistliche Musik war... durchaus weltliche Überlegungen sehr, sehr beeinflusst.

00:21:44: Und was hat denn die offizielle Kirche dann zum TD um von Charpentier gesagt?

00:21:48: Weil das ist ja eine Musik, die so festlich und feierlich... unreduziert ist, dass wir sie heute mit TV Entertainment gleich setzen.

00:21:57: Ja es ist natürlich so das im Sonnenstaat des Ludwigs des Vierzehnten schon erwünscht war, dass nicht nur die königlichen Zeremonien prunkvoll ausstaffiert waren auch akustisch sondern natürlich auch zu hören.

00:22:13: Erik Gottes dem ja alle verpflichtet werden musste natürlich auch großartige Musik geliefert werden wobei der König verboten hat, dass Messen in großem Stil vertont werden.

00:22:31: Deswegen sind andere Teile – wenn es darum gegangen ist, das ist ein festlicher Gottesdienst und einen bestimmten Zweck – in dieser französischen Motettenform vertont worden wie eben das Charpentier Tedeon.

00:22:45: Da war das dann natürlich möglich!

00:22:47: Also die geistliche Antaufte durften nicht gestört.

00:22:49: für ein festlicher Anlass war oder auch, was in Frankreich bis heute auf eine faszinierende Weise zelebriert wird.

00:22:57: Das sind die Lassonde-Tenebra, das sind die finsteren Stunden... Vor der Kreuzigung und nach der Kreutzigung, also vor der Auferstehung, vor Ostern.

00:23:10: Also in der K-Woche.

00:23:12: das ist heute noch.

00:23:13: Und jetzt war ich bei so einem Gottesdienst dabei in Paris und die zelebrieren das wirklich wie vor zwei Hundert Jahren.

00:23:19: Das ist ganz toll gemacht!

00:23:21: Da wird gebetet, da wird gesungen... Dann wird immer eine Kerze gelöscht, bis es ganz finster ist.

00:23:31: Deswegen heißt das die finsteren Lektionen nicht?

00:23:35: Das sind ganz große Celebrationen, die natürlich im achtzehnten Jahrhundert noch viel intensiver gestaltet worden sind und dafür gab's auch Motetten wie es eben geist.

00:23:47: Die waren dann natürlich nicht so festlichen Charakters wie ein Tedeum Aber auch ganz starke, expressive Musik.

00:23:56: Wird Schapontier's Stadium heute noch in Kirchen gespielt?

00:23:59: Sicher!

00:24:00: Jetzt wieder... Also es gab eine Zeit wo niemand wusste wer Schapmontier war, dann kam die Eurovision-Symne und dann hat man geschaut was der noch alles geschrieben hat Und dann ist man darauf gekommen, dass das eben obwohl er nicht im direkten Umkreis von Ludwig XIV war ein ganz bedeutender Komponist seinerzeit an großen Fürstenhöfen wohlgelitten und der hat viele interessanterweise.

00:24:24: Er hat auch Messen komponiert weil nur im direkten Umfeld von König Ludwig dürfte das eben nicht groß musikalisch zelebriert werden und er hat anders als die meisten französischen Komponisten dieser Ära in Italien studiert.

00:24:41: Was damals in ganz Europa selbst verständlich war, wenn man musikalisches Gewerbe erlernen wollte musste man ein zwei Jahre im Italien gearbeitet haben das erlebt haben wie in Rom zum Beispiel so große Celebrationen abgehalten worden sind.

00:24:57: da hat man alles gelernt weil die haben das auch wirklich barock gewiesen.

00:25:00: also hat man wirklich erfahren was Barock ist und das hat Jean-Pontier gemacht.

00:25:06: Das Interessante ist ja, dass den französischen Stil vor allem in der Oper Jean-Baptiste Lully schon erwähnt kreiert hat eigentlich und zu dem gemacht hat was dann das Muster war nachdem alle arbeiten mussten.

00:25:19: Giovanni Battista Lully hat er eigentlich geheißen.

00:25:22: Er kam aus Italien nach Frankreich hat sich aber dann unter den Vietnischen von Ludwig XIV zum Superhyper Franzosen entwickelt.

00:25:34: Seine ganze italienische Kunst, die hat er schon beherrscht.

00:25:38: Aber sie hat so variiert dass es typisch Französisch wurde aus den Händen eines Italieners.

00:25:43: Charpentier in Frankreich geboren, man weiß nicht viel über sein Leben aber jedenfalls war er Franzose ging nach Rom, hat dort gelernt sozusagen und hat jetzt wirklich diesen konzertierenden Stil.

00:25:55: was haben wir schon gehabt?

00:25:56: Die große symphonische Einleitung sozusagen dann eine Aria haben wir ein Stück gehört Dann große Chöre usw.. konzertierende Stil, der in Italien gepflegt worden ist.

00:26:07: Sehr prunkvoll!

00:26:09: Sehr satt, sehr üppig.

00:26:11: Den hat er nach Frankreich gebracht und mit dem dortigen Geschmack amalgamiert.

00:26:16: Und er hat es so raffiniert gemacht dass die Zeitgenossen wirklich wussten das einer der bedeutendsten Komponisten ist.

00:26:24: also ich habe zum Beispiel jetzt ein Beispiel mitgebracht aus einer vierköhrigen Messe.

00:26:29: Das war in Frankreich damals eigentlich undenkbar.

00:26:33: Im Barock von Italien war das schon so, dass es einen Prinzip der Mehrkörigkeit gegeben hat.

00:26:40: Da ist auf einer Embore ein Chor gestanden und die haben neben und miteinander Musik gemacht!

00:26:48: Und die einen haben eine Strophe gesungen, die anderen die andere?

00:26:51: Ja

00:26:51: oder Frage-Antwort.

00:26:52: Das kann man ja schon so vorstellen.

00:26:55: Das ist ein richtiger Dialog, das ist ein richtiges dialogisches Prinzip.

00:26:59: und da die Körer waren voll ausgestattet von so plan bis was?

00:27:04: Ja!

00:27:04: So war das.

00:27:05: Konnte es so sein musste nicht und Chapontier macht jetzt übrigens auch diese Frage damit beantwortend.

00:27:13: dass geht nicht nur das konzentrierende Prinzip zwischen den verschiedenen Körern Sondern auch zwischen Ober- und Unterstimmen, zwischen Frauen und Männerstimmen.

00:27:22: Und zum Beispiel der Anfang des Glorias, der vierköhrigen Messe von Charpentier ist für mich ein faszinierendes Beispiel für die Kunstfertigkeit dieses Komponisten, warum man weiß, warum die Zeitgenossen gefunden haben.

00:27:36: Der ist sehr, sehr gut!

00:27:38: Also das Gloria in Excelsis Deo, also Ere sei Gott in der Höhe oder Ed in Terror Pax Hominibus und Friede den Menschen auf Erden.

00:27:49: Und jetzt hören wir mal, wie er das komponiert!

00:27:51: Vier Chöre muss man sich vorstellen an vier verschiedenen Stellen der Kirche

00:27:55: oder

00:27:56: des Raums.

00:27:57: in dem Fall ist es sicher eine Kirche gewesen?

00:28:00: So Round Sound, wie du sagst genau, dass haben die schon erfunden im Ruck und das beginnt mit vier Sobranstimmen von jedem Choreine Und die singen da aus.

00:28:11: Was muss man sich wirklich als surround sound können, wir leider hier im Studio nicht simulieren?

00:28:15: Muss man sich vorstellen also dass umkreist es das Chlorian excelsis Theo in der Höhe oben und dann die Tiefenstimmen setzen ein et intera Pax auf der Erde unten Friede den Menschen und dann das Pax das Friede.

00:28:33: Das sind ganz lange Notenwerte.

00:28:35: Also Friede, Friede so wird das ausgeteitet

00:28:39: Wie ein Mantra.

00:28:40: Wir erfasst wie einen Mantra und es werden verschiedene Klankebernen, die da sich vereinigen, sagen wir's ruhig zu einem geistlichen Theater

00:30:22: Und auch das ist in Vergessenheit geraten?

00:30:24: Wie alles von Charpentier.

00:30:25: Es ist alles in Vergassenheit geratet von ihm über zweihundert Jahre und dann plötzlich mit der Entdeckung der Manuskripte in einer französischen Bibliothek.

00:30:35: Das einzig Gute ist, dass seine Werke oder die erhalten geblieben sind in sehr schönen bänden, gebunden Erhalten gebliebens in einer Pariser Bibliothek.

00:30:45: Und das wurde dann nach und nach durchforstet.

00:30:47: Das ist eine Frucht nicht nur der Aurovisionshymne, sondern auch der Wiederbesinnung auf die Barockespiel-Tradition wo man dann gesagt hat also im Wirklichkeit das Originalklang Bewegungen hatte dann auch nach Repertoire gesucht – nach Verschütterten.

00:31:01: Da haben wir in Deutschland Komponisten dazu gewonnen in Italien natürlich jede Menge und auch in Frankreich!

00:31:06: Und da hat man sich nach dem Erfolg des Arrangements, des Aurovisionen, des Zedeums hat man sich dann besonnen, auch dieses Charpentier.

00:31:17: Übrigens nicht zu verwechseln mit Gustave Charpentiers...

00:31:20: Da gibt es noch einen!

00:31:20: Ja da gibt es einen.

00:31:21: der hat eine Oper Louise komponiert die wunderbare Oper über Paris, die Stadt Paris, so eine wunderbare Aria drinnen ist die die Kallas auch gern gesungen hat.

00:31:31: also das ist viel viel später.

00:31:33: das haben dann Schwelle zur Moderne.

00:31:36: aber Marc-Antoine Charpentière war wirklich ein bedeutender Barockmeister eben in dieser Mixtur aus Italieniter und dem von Lully kreierten französischen, typischen französischen Stil.

00:31:49: Sie ist eigentlich sehr passend!

00:31:50: Ein Amalgam aus Italie und Frankreich steht heute für auch einen gewissen pan-europäischen Gedanken.

00:31:56: Ja, kann man so

00:31:58: sagen ja.

00:31:58: Ich habe ein bisschen was darüber nachgelesen wie dieses Tedeum dann zur Eurovision Fanfare geworden ist.

00:32:04: Sehr viel weiß man tatsächlich nicht mehr.

00:32:06: Aber es wurde offenbar in den fortjahr- und fünftiger Jahren derzeit wieder entdeckt, und es kamen in den letzten drei Jahren erstmals eine Aufnahme heraus.

00:32:14: Das war übrigens einer der ersten Langspielplatten in Frankreich, also hat auch deshalb für ein gewisses Aufsehen gesorgt.

00:32:21: Und es wurde dann wirklich prompt als Eurovision-Fanfare eingesetzt.

00:32:24: Heute scheint keiner mehr zu wissen wer die Idee dazu hatte.

00:32:27: Also auch in den Archiven der Eurovisionsabteilungen hat man keine Aufzeichnungen dazu offenbar.

00:32:34: Aber es war wohl nicht allzu abwegig weil das eben damals eine beliebte Aufnahme war und man hat es dann eingesetzt uns halt dem... Ist das durchgehend die Fanfare, die uns entgegen lacht?

00:32:45: Ja, ja.

00:32:45: Anders als die Zeit im Bildsignal

00:32:48: usw.,

00:32:48: die ist immer neu komponiert worden und jetzt ist das jede Sendung seit ich ein Kind war natürlich Neujahrskonzert oder was auch immer, Skiübertragungen.

00:33:00: immer waren die Eure Versionsfanfare und es war immer der Schabontier.

00:33:03: Nein, ist auch ziemlich gut.

00:33:05: Es ist total eingängig!

00:33:06: Du hast eine Frage... oder du wusstest ja quasi immer schon, dass das Kirchenmusik ist.

00:33:11: Gibt es deiner Meinung nach diesen Fernsehsendungen eine gewisse sakrale Note?

00:33:15: Nein,

00:33:16: glaube ich nicht weiss ja keiner weiß!

00:33:18: Also außer die wissen, daß das Japan Jete-Deum ist und ich meine zu der Zeit wo ich ein Kind war hat das kein Mensch gewusst von wem das ist.

00:33:27: Das waren die internationalen Sendungen, nicht?

00:33:30: Und ich bin dann irgendwann in den Siebzigerjahren angefangen an einem Scheiblatten zu sammeln, bin ich draufgekommen, wer das war und was das in Wirklichkeit war!

00:33:39: Aber du sagst so OHA, das kenne ich!

00:33:41: Ja also das ist ja... übrigens auch schon typisch französischer Stil wenn man denkt was der Lilie macht in den Opern dass er mischt zwischen gesungenem und gespielten, vor allem deswegen weil dazwischen auf Auftrag des Königs natürlich oder um den König zu gefallen auch immer getanzt worden ist.

00:34:00: Es musste immer sehr viel Instrumentalmusik geben.

00:34:03: Und bei Schaapontier wissen wir definitiv das es in dem Messen und auch in den anderen geistlichen Werken nicht nur Gesangsnummern gegeben hat sondern immer auch Instrumentallnummern dazWischen beim TD die Introduktion Zum Beispiel.

00:34:18: und bei den Messen wissen wir definitiv von der Aufwirkungspraxis, die mittlerweile halbwegs erforscht ist.

00:34:24: Dass da Instrumentalstücke auch hineingeschoben worden sind.

00:34:27: Aber nicht

00:34:28: für's Tanzen!

00:34:29: Natürlich nicht fürs Tanzen ganz genau.

00:34:32: Das geht nicht... Liebe Hörerinnen und Hörern, ein kleiner Hinweis an dieser Stelle.

00:34:36: Denn falls Ihnen manche Dinge die wir da heute besprochen haben ein bisschen bekannt vorgekommen sind dann gehören Sie vielleicht zu unseren treuesten Hörerinnen und Höhrern!

00:34:45: Wir haben nämlich vor ungefähr drei Jahren eine Folge gemacht nicht nur zu diesen Eurovision-Hymne sondern auch zur europäischen Hymne.

00:34:53: also da kann man etwas nachhören über die Ode an die Freude und die Hymn der Champions League.

00:34:59: Auch da steht ja bald das Finale an.

00:35:01: Das muss ich unbedingt

00:35:02: wieder hören, das kann ich mir gar nicht mehr erinnern!

00:35:04: Sie überrascht uns dann selbst manchmal.

00:35:06: Also wenn sie mehr darüber hören wollen, dann empfehlen wir diese alte Folge die wir gerne in den Show Notes verlinken werden.

00:35:12: und über andere Verbindungen zwischen Klassik- und Songkontest haben wir auch einmal gesprochen, auch darüber warum sich Songkonstests nun mal so gern an Opernelement bedienen und da haben wir geredet mit unserem hauseigenen Gesangs- und Songkontestexperten Clemens Patek.

00:35:29: Das

00:35:30: kann ich mich allerdings gut erinnern.

00:35:31: Das war auch eine sehr lustige Folge.

00:35:33: Wirst du den Eurovision Songkonto verfolgen dieses Jahr, wo er ja in Wien ist?

00:35:37: Nein!

00:35:37: Ich habe doch dich Katrin ... Du wirst mir dann sagen ob da irgendetwas drin waren, worüber wir hier im Podcast sprechen

00:35:44: sollten.

00:35:44: Deal so machen wir das.

00:35:46: Passt also falls es soweit isst dann wird man es hier hören.

00:35:50: Dann würde ich vorschlagen, zum Abschluss hören wir noch wie ... Charpentiers, Tedeum klingt wenn Paken und Trompeten sich mit Coa- und Gesangsolisten vereinen.

00:36:00: Nämlich den letzten Satz.

00:36:02: Ich

00:36:02: wollte dich eh fragen wie es ändert?

00:36:03: Siehst du das?

00:36:03: Das wollen wir wissen!

00:36:04: Also dass Tedeium schließt mit Intedominus Beravi non confunda in Eternum.

00:36:11: also auf dich hoffe ich Gott und ich werde nicht sozusagen nicht abweichen.

00:36:16: Abendländisch sehr wichtige Phrase weil das wirkt hinein was Tedeumm war Wie gesagt, eines der wichtigsten Gebete im christlichen Raum und wirkt in den Köpfen sehr stark.

00:36:32: wenn wir überlegen das faustische Prinzip dass er etwas schaffen will.

00:36:37: Dass die Spur von seinen Erdentagen ihn nicht in Äonen untergeht!

00:36:42: Dann ist es ein Echo des Gotteslobes als ich sage Ich werde ich vertraue in dich Gott Und ich werde in Ewigkeit Nicht Abweichen davon.

00:36:54: Also du wirst mich halten und ich weiß

00:36:56: es.".

00:36:57: Und das faustische Prinzip ist, ich mach mir das selber sozusagen!

00:37:01: Das ist eine große ... Das ist Art ganz sicher damit etwas zu tun.

00:37:06: Jetzt hören wir mal eine Version des Videos geht.

00:37:09: wenn wir auf Gott vertrauen dann können wir uns darauf verlassen mit Parken und Trompeten.

00:37:13: Marke Scharpantier

00:40:03: Derart beschwingt.

00:40:05: stürz' sich mich jetzt in den Songkontest.

00:40:08: Wahnsinn lieber Willi.

00:40:09: Ich geb dir zwölf Punkte.

00:40:10: Danke, ich geb dir mindestens zwölf Punkte.

00:40:13: Ich weiß nicht ob es mehr gibt oder nicht und sie geben uns bitte

00:40:17: fünf Sterne.

00:40:21: In der App in der Sie jetzt hören.

00:40:22: darüber freuen wir uns immer sehr und über Post freuen wir auf.

00:40:26: wenn sie etwas finden wo sie meinen da könnten wir was dazu sagen dann bitte podcast at diepresse.com.

00:40:37: danke fürs dabei sein

00:40:45: Klassik für Taktlose.

00:40:51: Mit Katrin Nussmaier und Wilhelm Zinkowicz.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.