Warum Tschaikowskys „Schwanensee“ zurecht ein ewiger Hit ist

Shownotes

Ein verzauberter Schwan, ein leichtgläubiger Prinz und eine Melodie, die man kennt, auch wenn man nie im Ballett war: Tschaikowskys „Schwanensee“ ist erst grandios gescheitert – und wurde dann zur Ikone.

Zurecht, sagt Wilhelm Sinkovicz, der sich mit Katrin Nussmayr auf Märchenreise begibt. Was erzählt die Geschichte von Odette, Odile und dem Prinzen Siegfried eigentlich? Warum trägt letzterer denselben Namen wie Richard Wagners Held – obwohl Tschaikowsky Wagner ziemlich schrecklich fand? Wie konnte ein Werk, das man 1877 für „untanzbar“ hielt, später zum Inbegriff des klassischen Balletts werden? Und was macht das Schwanen-Leitmotiv überhaupt so unwiderstehlich? „Es ist halt eine der schönsten Melodien“, sagt Sinkovicz. Ein Urteil, bei dem er auch bleibt, als Nussmayr ihm die Version von Jeannette Biedermann vorspielt. Eben: Dieser Schwan geht nicht unter!

Mit dieser Folge über Wagners Walkürenritt geht unsere kleine Serie in eine weitere Runde: In „Taktlos to go“ widmen wir uns den berühmtesten Melodien der Klassikwelt und den Geschichten, die dahinter stecken. Bisherige Folgen handelten vom „Cancan“ aus „Orpheus in der Unterwelt“, von der „Habanera“ aus der Oper „Carmen“, von Rossinis „Wilhelm Tell“, von Orffs „Carmina Burana“, der „Morgenstimmung“ aus Griegs „Peer Gynt“, von „La donna è mobile“ aus Verdis „Rigoletto“, von der berühmten Arie „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ aus der „Zauberflöte“, von Pachelbels Kanon in D-Dur und von Richard Wagners „Walkürenritt“.

Über den Podcast In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.

Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.

Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:20: Wir sprechen heute über ein Palett, lieber Willi.

00:00:23: Und das ist mal was Neues für Klassik für Taktlose!

00:00:28: Mehr ist ja ein Palette.

00:00:30: Ähnlich wichtig wie Opa.

00:00:33: in Wien ist es gar nicht so einfach.

00:00:36: In Paris und London ist das selbstverständlich in den Paletten steht.

00:00:41: Im Covent Garden in London ist sogar ein Palettes.

00:00:43: Zuerst immer genannt, Ballett.

00:00:44: Und dann ist das traditionsgemäße wenn überhaupt umgekehrt.

00:00:50: Das Ballett über das wir heute sprechen, das kennt man auch wenn man es gar nicht kennt weil selbst wenn man das nie gesehen hat so wie ich es zum Beispiel nie auf der Bühne gesehen habe erkennt man ganz sicher die Leitmelodie.

00:01:01: Man kennt aber vor allem die Bilder die Figuren die Symbole.

00:01:05: Also ich sag nur sterbender Schwan und man weiß schon wovon die Rede ist.

00:01:08: Ja, wobei der sterbende Schwan eigentlich etwas anders ist.

00:01:12: Das ist nämlich in Wahrheit ein bedeutend später entstandenes Solo für eine ganz berühmte russische Tänzerin, nämlich Anna Pavlova von Michael Fokin choreografiert.

00:01:25: Ein ganz kurzes Solo, wo ein Schwan stirbt!

00:01:28: Aber natürlich ... Die tanzeenden Schwäne kannte man schon vorm Schwannensee Aber mit dem Schwarnensee sind sie dann wirklich um die Welt geflohen.

00:01:38: Also, um es klarzustellen wir reden heute über den Schwarnensee von Tchaikovsky und das Bild des sterbenden Schwarns kommt dort ja auch vor.

00:01:45: aber wir kommen

00:01:46: noch so oder?

00:01:47: Möchtlich Herr Weinsee da gibt es zwei Varianten Da gibt's

00:01:50: unterschiedliche Ansätze dazu.

00:01:53: Dazu kommen wie auch gleich jetzt haben wir gleich mal einen kleinen Teaser was uns noch alles erwarten wird in dieser Folge.

00:03:33: Das ist die berühmteste Melodie Aber es ist natürlich nur eine von vielen, denn Schwanensee ist ein zwei Stunden da.

00:03:41: und das Ballett.

00:03:42: Ja ich glaube es ist sogar mehr als zwei Stunden Musik und enthielt ja und enthält bis heute eine richtige Ballettmusik, eine unglaubliche Anzahl von logischerweise Tänzen, die jetzt schnelle, langsame Solo-Tänze, paredös.

00:03:58: Also zu zweit so tanze ich paredroite, zu dritt so danse ich und so weiter... Und für alle diese Szenen muss sehr viel Musik geliefert werden.

00:04:06: Sind ja Ballettpartituren das ist ein lustiges, wie du sagst immer Fun Fact?

00:04:10: sind viel dicker als Opermpartituren Weil die Musik ununterbrochen weitergehen muss, oft in einem sehr schnellen Tempo während den Opern oft relativ kark begleitet.

00:04:20: Rezitative gesungen werden damit die Handlung irgendwie weitergeht.

00:04:24: Also zum Beispiel Johann Strauss und so Johann Strauß hat viele Stoßgebete in Himmel geschickt also einmal im Leben ein Palett komponiert hat weil er gemerkt hat das ist viel mehr Arbeit als eine Operette oder eine Oper.

00:04:39: Und beim Paletten ist es ja auch so dass die Handlungen nur im Tanz passiert.

00:04:44: Also über Pantomime, über tänzerischen Ausdruck – es gibt keinen Text!

00:04:49: Es gibt ein Libretto witzigerweise.

00:04:51: Wozu

00:04:51: braucht sein Libretton?

00:04:52: Ja,

00:04:52: ein

00:04:53: Librettto ist noch normalerweise das was

00:04:55: gesprochen und gesungen wird.

00:04:56: Aber wir müssen uns vorstellen in jedem normalen Opern-Libretto steht ja nicht nur der gesungene Text sondern da steht er auch kommt bei der Tür rein setzt sich hin geht ab Die

00:05:09: Regieanweisung.

00:05:10: Und da umsteht Händeringen oder verzweifelt, oder so irgendetwas.

00:05:14: Also sehr viele Kursivtexte.

00:05:16: was wir direkt am Hefteln haben, die kursiv gesetzten Texte das ist eine judizzenische Anweisung

00:05:21: und beim Schwanensäß alles Kursive.

00:05:23: Genau so ist es.

00:05:24: Steht

00:05:24: da noch drinnen dreht vierzehn Pirouetten?

00:05:28: Das nicht unbedingt weil das Libreto enthält den Gang der Handlung ist die Szenenfolge sozusagen und dann gibt es auch... Es gibt auch eine Palette Notationen, eine Tanznotations gibt es verschiedene Versuche das aufzuschreiben.

00:05:42: Wo man genau sieht was der Choreograph daraus macht.

00:05:45: das ist aber nicht das Libretto sondern das ist wiederum.

00:05:47: das ist wie bei einem Filmskript haben wir ja auch ein Libretta eigentlich und das gibt's natürlich bei einem Ballett so wie es bei der Opa auch gibt wo im Klavierauszug dann für den Abendspielleiter genau darin entsteht was da zu passieren hat von der Inszenierung her.

00:06:03: Natürlich gibt es für den Schwanensee auch einen Libretto, das ursprünglich anders ausgeschaut hat als was wir heute kennen.

00:06:12: Der Ursprüngliche Schwanensee war nicht erfolgreich.

00:06:15: Genau, ich habe die Uraufführung in Moskau notiert und das war auf meine Katastrophe.

00:06:22: Die Kritiker haben gesagt es wäre untanzbar.

00:06:26: Was ist denn da schiefgegangen?

00:06:28: Na ja, untanzenbar!

00:06:29: Uns kommt das heute so... komisch vor, dass jemand sagt diese Musik ist Untanz-Party für uns der Inbegriff der Ballettmusik.

00:06:38: Aber dazu muss man sagen wie gesagt ein so ein Ballett besteht aus unterschiedlichsten Tanznummern und es besteht in der Zeit von Tchaikovsky dann schon mehr und mehr auch aus Musik die dazwischen zum Abgehen für pantomimische Szenen viel weniger typisch tänzerisch wie die typischen Tanznummer.

00:07:04: Man muss ja eins sagen, Tchaikovsky war ja neben Johann Strauß wahrscheinlich der größte Walzerkomponist in der Geschichte.

00:07:10: Durch Tchaiks Musik auch durch die Symphonik und durch die Krammermusik zieht sich der Waldzeit.

00:07:16: Es gibt einen schönen Waldzer nach dem anderen, aber im Schwannen sind mehrere drin.

00:07:20: Aber es gibt eben auch Charakterstücke, wie zum Beispiel unser Leitmotiv dass am Beginn des zweiten Akts steht und das eigentlich das Motiv der Schwanenprinzessin ist, wenn man so möchte.

00:07:32: Das ist ja jetzt nicht unbedingt denserisch – das ist gar nicht denserische eigentlich, es ist mehr ein Stimmungsbild!

00:07:39: Es führt uns an diesen Waldsee, es führt uns vor Ohren die zauberische Märchenstimmung, die da herrscht.

00:07:49: Das hat dann auch nicht dieses rhythmische Pulsieren was den normalen Tanzmusik hat.

00:07:54: Und je mehr in einer Musik Von dieser bildhaften Musik drinnen ist die nicht unbedingt jetzt sofort einen zum Bewegen der Beine veranlasst.

00:08:05: Umso eher sind natürlich Betrachter, die sowas nicht gekannt haben zu dem Zeitpunkt in einem Palett skeptisch und sagen ja was soll man denn dort tanzen?

00:08:15: Was hat denn das mit einer Palette-Party durch?

00:08:17: Also das Schwanensee war nicht schlecht er war nur seinerzeit voraus Die Welt war noch nicht bereit.

00:08:24: Ja.

00:08:25: Tchaikovsky hat es ja dann auch doch umgeschrieben, oder?

00:08:27: Oder wie ist das denn gelaufen?

00:08:29: Nein!

00:08:29: Es war eigentlich so dass der Chefkoriograph am Zahrenhof, der natürlich vor allem in Sankt-Petersburg tätig war, Marius Petipas, hat irgendwie erkannt, dass da mehr drinnen steckt.

00:08:46: und es war so, dass man obwohl die erste Serie in Moskau kein Riesenerfolg war, dass man kurz nach dem Tod von Tchaikovsky dann gesagt hat, beleben wir doch zumindest diesen schwahnen Akt.

00:09:00: Diesen zweiten Akt, der eben mit unserem Thema beginnt und versuchen wir den noch einmal auf die Bühne zu bringen.

00:09:06: Es wurde dann ein bisschen geändert in der Szenenfolge und war ein Sensationserfolg!

00:09:11: Und das hat Petit Paar veranlasst zu sagen, naja wir machen doch nochmal alle vier Akte, müssen es heute ein bissel dramaturgisch, muss man dem... unter die Arme greifen.

00:09:20: Wie es halt so oft ist, bei Stücken, die am Anfang kein Erfolg sind, die werden ein bisschen umgearbeitet und plötzlich sind sie da nicht?

00:09:27: Aber was ist jetzt eigentlich die Handlung von diesem Ballett-Schwarnensee?

00:09:30: Wenn ich das richtig einordne dann ist das doch eine Art Märchen.

00:09:35: Das ist ein Märchen dass Tchaikovsky bereits ein paar Jahre vorher für Neffen und Nichten Zuhause eingerichtet.

00:09:45: Das ist das

00:09:45: Geschichtenongel?

00:09:47: Ja,

00:09:47: das Geschichtongel und das basiert eben... Ich meine diese Schwanenprinzessin.

00:09:51: was ist denn das?

00:09:51: Das ist so ein Wesen aus dem Teich, aus dem See auftaucht wie eine Undine, wie wir das aus den Märchen kennen.

00:09:59: Kannst

00:09:59: du mir kurz sagen Undine?

00:10:01: Was steckt da dahinter?

00:10:02: Ja das ist eben eine von diesem tschechischen Rusalka.

00:10:06: Da sind diese Wesen die tauchen aus dem Wasser auf, sind so

00:10:11: mehr Jungfrauen.

00:10:12: Sie sind so eine Mehrjungfrau und im Falle der Russe halt, glaube ich, zwar schon keine der wunderbarsten Opern der Spätromantik ist es so dass sie sich verliebt in einen Prinzen den sie an Land zieht und zu Hexe geht und sagt sie will eine Menschenfrau werden.

00:10:27: Das

00:10:27: ist doch exakt die kleine Mehrjungschrau von Hans Christian Andersen?

00:10:31: Eben das ist oft und oft literarisch und bildhaft bewertet worden

00:10:36: Und die Schwanenprinzessin

00:10:40: ist nicht

00:10:40: halbschwaner Mensch, oder?

00:10:42: Die verwandelt

00:10:44: sich natürlich in eine Tänzerin.

00:10:47: So wie alle anderen Schwäne, die ja da herumschwirren in den wunderbarsten Anordnungen... Das ist halt ein Märchen!

00:10:55: Also es gibt diese schwanen Figur von der nicht ganz klar ist ob sie eine Frau ist, ob sie ein Schwan isst

00:11:02: Irgendwas

00:11:02: dazwischen.

00:11:03: Sie ist dann schon eine Frau, nicht?

00:11:04: Also das ist schon in die Verliebte sich schon ganz dringend.

00:11:09: Wir erleben im ersten Akt wie dieser Prinz zum Geburtstag, erleben wir ein Geburtstagsfest und da bekommt er einen Armbrust geschenkt und es erscheint ihm plötzlich eine Vision von diesem schönen Prinzessin und er eilt davon um mit seinem Armbrüst dieses Wunderwesen zu jagen.

00:11:31: kommt eben diese Musik, die wir schon gehört haben.

00:11:33: Diese Musik der Schwanenprinzessin und wir finden dieses Wunderwesen unter den Schwänen – es geht ja so wie in Russarkat die Hexe ist oder die fremde Fürstin in Europa – ist hier also der Rotband.

00:11:47: Der böse Zauber?

00:11:47: Das war ein

00:11:48: großes Problem!

00:11:49: Die Erstfassung des Schwanens war das, dass da so verwandschaftliche Verhältnisse waren.

00:11:54: Es war alles viel zu kompliziert um etänzerisch überhaupt einen Sinn zu ergeben.

00:11:59: Und das hat für die Paar bei seiner neuen Bearbeitung, auf der jetzt jede neue schwannensee Produktion, die wir kennen, beruht reduziert aufs Wesentliche.

00:12:09: Also es gibt den Rotpaar, der ist die Personifizierung des Bösen und der will auch nicht dass die schwannen Prinzessin die Odette bekommt.

00:12:18: Jetzt folgt im dritten Akt ein Fest bei dem den Prinzen mögliche Prinzessinnen zugeführt werden, die seine möglichen Breute sein könnten.

00:12:32: Und er will aber eigentlich nur von dieser Odette, also ich finde da alle nicht so toll.

00:12:37: und plötzlich erscheint ungebetend noch ein weiterer Gast, die vom Fahren kommen und die kommen herein und es ist der Rotbad mit einer wunderschönen Frau, die genauso ausschaut wie die Odette!

00:12:51: Nur dass sie jetzt Schwarz gewandet

00:12:54: ist.

00:12:54: Da heißt jetzt der schwarze Schwann.

00:12:56: Der

00:12:56: schwarzen Schwann?

00:12:57: Das war ursprünglich gar nicht so, die war in einem dunkleren aber doch bunten Kostüm, aber irgendwann einmal ist das herausgekommen.

00:13:04: Der Schwarze Schwahn!

00:13:05: Weil die Herausforderung natürlich war dass die Prima Ballerina beide Rollen tanzt Und die muss sich verwandeln können.

00:13:13: und wenn eine tolle Tänzerin ist, dann kann man das auch erleben.

00:13:16: Dass die wirklich beide die Unschuldige, die weiße Prinzessin und wie wir im Wienerisch sagen mit der Ortrade Schwarze, die den um den Finger wickelt, die genauso schön ist und wo er dann sofort...

00:13:31: Und sie macht das nur durch ihren tänzerischen Ausdruck, weil sie hat ja keine Worte.

00:13:35: Merkt man dann, dass es eine andere Persönlichkeit ist, die auf der Bühne steht?

00:13:38: Absolut!

00:13:40: Wenn die Interpretin übergut ist, dann hatte er einen ganz anderen Augenaufschlag im zweiten als im dritten Tag.

00:13:45: Das ist eine wunderbare Charakterrolle, die man herrlich interpretieren kann und der Siegfried hat natürlich auch eine tolle Rolle, weil der musste erst vor Viert sein.

00:13:56: Wenn in der Bretting gut ist, erleben wir natürlich mithalten.

00:13:58: Das ist doch die falsche!

00:14:00: Das ist ja so wie die Kinder im Casperltheater.

00:14:01: Ich sage da kommt das Krokotil und der Casperltesitus nicht und ich seh' gar nicht ganz entsetzt.

00:14:06: Und es ist genau... Darum

00:14:07: geht's ja eigentlich.

00:14:08: oder dass man sich als Publikum denken kann?

00:14:09: Ich erkenne es nicht.

00:14:10: Es geht nur

00:14:10: darum, wir verwandeln uns ihn Theater in Kinder und wir wollen schreien.

00:14:16: Nein, nimm doch nicht die!

00:14:17: Das ist doch die Odil, das ist die falsche.

00:14:20: Die Odette wartet am See auf dich und erfällt ihr

00:14:24: halt.".

00:14:24: Und das sind die Tragödie des Dritten Aktes?

00:14:27: Aber am Schluss erscheint er mit einer Vision der weiße Schwahn und er sagt... Es kommt immer sehr auf die Inszenierung an, das kann auch so nicht sein.

00:14:37: Aber im Normalfall ist es dann so, dass er davon eilt um die Richtige zu suchen.

00:14:42: Also in dem Moment wird ihm klar, da gibt's noch ... Das isst sie gar nicht!

00:14:47: Die hat ja immer ein weißes Röckerland.

00:14:51: Und jetzt gibts zwei Möglichkeiten.

00:14:53: Entweder es sieht das Gute oder es geht so aus wie es ursprünglich ausgegangen ist nämlich tragisch... Dann stürzt der Siegfried in die Fluten des Sees, den der Rotbad aufgewühlt.

00:15:10: Und da sind dann riesige Wogen, die dem Prinzen verschlingen und oben drüber schwimmt wieder als Schwarn- und Nichtmeißmädchen, schwimmt Odette einsam ihre

00:15:20: Kreise.".

00:15:21: Dann hat man gesagt, das ist eigentlich zu tragisch.

00:15:23: Das wollen wir nicht.

00:15:24: und es gab also schwannensee Aufführungen die positive Enden da kriegen sie sich.

00:15:28: Da geht der Rotblatt unter oder wie immer man das dann inszenieren will.

00:15:32: Es gibt

00:15:32: einen Kampf?

00:15:33: Oder

00:15:34: gibt

00:15:34: er auf und denkt, ich hab's probiert!

00:15:37: Ungefähr... Nein, nein.

00:15:40: Das Gute ist ja apropos libretto.

00:15:42: Wir haben ja keinen Gesangstext wo man was voll schon richtig machen kann.

00:15:46: Wir wissen ja eigentlich sowieso auch diese ganze Vorgeschichte.

00:15:48: und dass der Rotbad heißt, das wissen wir eigentlich nicht.

00:15:50: Das ist

00:15:50: ganz egal!

00:15:51: Der heißt halt, er wird da nicht so genannt weil es gibt ja keinen Text.

00:15:55: D.h.,

00:15:56: diese Möglichkeiten gibt... Also fragen kann das mit der Musik zusammengehen?

00:16:02: Und das ist jetzt ganz interessant.

00:16:04: Wir haben zuerst die Meinung der Kritiker gehört, dass man diese Musik nicht tanzen kann.

00:16:08: Warum?

00:16:09: Weil sie symphonisch angelegt ist über weite Strecken.

00:16:13: Was heißt das?

00:16:14: Das heißt, dass es jetzt nicht Tanzmusik in einem bestimmten immer gleichbleibenden Rhythmus sondern das ist Musik die sich melodisch harmonisch und auch rhythmisch frei entwickelt.

00:16:26: Jetzt würde ich sagen Hören wir mal, was Tchaikovsky am Ende des Sticks draus macht.

00:16:31: Wir müssen denken das ist Finale der Schwanenzese und das hat auch viele irritiert.

00:16:35: Am Anfang ist ein groß durchkomponierter Bogen, der mindestens zehn zwölf Minuten lang ist und am Ende kehrt unser Schwanenthema zurück und wird in einer großen Steigerungswelle plötzlich – das ist ja ganz tragisch und melancholisch eigentlich – wird plötzlich nach Tour gewendet.

00:16:56: Wir haben ja keinen Text, wie gesagt.

00:16:58: Diese Musik kann man so oder so hören.

00:17:00: Entweder empfinden wir dieses Tour am Ende als Apotheose, als Erlösung und sagen es geht doch gut aus!

00:17:07: Oder als wirklich schmerzliche Aufsprengung dieses melancholischen Motifs durch einen Gewaltakt der eigentlich nichts Positives an sich hat.

00:17:21: Wie man will.

00:17:22: toll ist das Tchaikovsky Beginn seiner Phase als Symphoniker.

00:17:29: Wir würden ja heute sagen, Tchaikovsky ist vor allem einmal ein Symphoniker.

00:17:33: Es liegt aber daran dass die vierte, fünfte und sechste Symphonie wirklich zu den ganz großen Symphonien der Musikgeschichte gehören.

00:17:40: Die vierte fast parallel zum Schwanensee entstanden.

00:17:43: Also er hat sozusagen seine halbe Karriere lang geübt.

00:17:46: dann hat er den Schwanenseck gemacht und das hat in ihm die kreativen Energien freigesetzt für sein

00:17:53: Geborene Dramaturgin, liebe Katricks.

00:17:56: Du hast gemerkt das ist...

00:17:57: So war's auch wirklich?

00:17:59: Ja so war es wirklich!

00:18:00: Das Schwanensee war ein Wendepunkt im komponisten Leben von Tchaikovt.

00:18:04: Kurz

00:18:04: vorher das erste Klavierkonzert dass eine seiner berühmtesten Kompositionen ist also relativ spät eben entstanden.

00:18:10: dann der Schwanencee der kein Erfolg war witzigerweise Dann die großen Symphonie gleichzeitig fast entstanden Die erste große Erfolgsoper eigentlich und alles was wir dann kennen von Tchaikovsky.

00:18:23: Die zwei großen Ballettmusiken Dornröschen und Nussknacker kennen wir alle, die große Oper Pigtam und die vierte, fünfte und sechste Symphonie – das ist alles nachschwannen sie!

00:18:34: Und hier erleben wir zum ersten Mal wie dieser Symphoniker TchaIKOVSKY so ein Leitmotiv groß in einer großen Steigerungswelle entwickelt.

00:20:59: So klingt das in du, dieses berühmte Motiv.

00:21:01: Bisschen seltsam irgendwie!

00:21:03: Eben und man weiß nicht ist es gut oder schlecht?

00:21:06: Es hat so was heroisches... Finales, aber das soll's ja sein.

00:21:10: Das

00:21:10: bat sich nicht und es kann auch sozusagen die ideale Illustration dieses Endes sein.

00:21:16: Und ich kann mich noch gut erinnern in der alten Nureyev Choreographie da war schwarzer Samtäppich quasi auf der Bühne, das war diese Wasseroberfläche nicht?

00:21:26: Und er ist dann wie er sich hineingestürzt hat, haben die das von unten mit Stäben So in die Höhe, so nach und nach.

00:21:35: Und da waren irrsinnige Vogen ganz gerne.

00:21:37: Es hat unglaublich toll gewirkt.

00:21:39: War ein ganz simpler Effekt.

00:21:40: Der hätte genau auf zwei Hundert Jahre vorher genauso funktioniert, aber überhaupt keine Elektronik.

00:21:44: Und der Nureyev dazwischen ist dann irgendwann einmal verschwunden nicht?

00:21:48: Okay, Nureyv, ein berühmter

00:21:50: Tänzer- und Voregraf.

00:21:52: Also es war ein absolutes Idol.

00:21:55: Nicht nur in Wien.

00:21:56: also das war der berühmteste Tänz aus seiner Zeit.

00:21:59: ja!

00:21:59: Diese berühmte Melodie, die wir jetzt gehört haben – das Leitmotiv hast du schon gesagt.

00:22:04: Leit-Motiv heißt es kommt immer wieder.

00:22:07: Welche Funktion hat das denn?

00:22:09: Es ist schon das Thema der Schwanenprinzessin oder eigentlich vielleicht das Thema dann Liebe zwischen Odette und Siegfried.

00:22:18: Dadurch dass wir keinen Text haben, können wir uns das in der Fantasie selber zusammenheimen!

00:22:23: Das ist ja das Schöne, dass gesagt Märchen.

00:22:25: Das Ballett hat immer ein bisschen was vom Märchenhaften behalten – immer nicht nur der Schwarnensee!

00:22:31: Weil wir da so viel von unserer eigenen Fantasie hin entlegen können.

00:22:34: Es kann jeder hören wie wir gerade gehört haben jetzt, wie er will und es ist die Gebärdensprache.

00:22:43: der Darsteller ist natürlich unendlich wichtig und wir lernen sehen auch beim Ballett.

00:22:50: Und wenn es eine gute Choreografie ist, lernen wir gleichzeitig auch zu hören denn dann ist das mit der Musik gut harmonisiert?

00:22:59: Dann ist es ein Gesamtkunstwerk!

00:23:00: Es muss ja nicht unbedingt immer mehr singen

00:23:02: im Theater.

00:23:03: Und dieses Leitmotiv... Das lässt uns dann Dinge erahnen oder erfüllen die wir vielleicht nicht sehen.

00:23:09: Genau Okay was würdest du sagen?

00:23:11: warum ist das so ein Ohrwurm?

00:23:12: Was macht es musikalisch interessant?

00:23:14: Ja musikalisch interessant ist, wie wir gerade gehört haben jetzt dass er es symphonisch verarbeitet.

00:23:20: Das heißt das ist nicht immer gleich.

00:23:22: je nach Situation nimmt es immer neue Färbungen an klingt immer wieder neu und das andere ist halt eine der schönsten Melodien.

00:23:33: Tchaikovsky war und das kommt in mir allen seinen Werken aber grade auch in den Ballettmusiken sehr zugute einer da ganz großen Melodiker der Musikgeschichte.

00:23:44: Also, wenige Komponisten waren so begnadet im Erfinden von Melodien und auch von charakteristischen musikalischen Vignetten.

00:23:55: Das muss ja nicht immer jetzt eine breitströmende Melodie sein.

00:23:59: Eine ganz berühmte Nummer aus dem Schwannensee ist zum Beispiel ein Tanz der vier kleinen Schweben.

00:24:09: Alle Jungen, alle Palette-Elefinen die davon träumen dass sie irgendwann einmal die Odette und Odil tanzen werden wollen zuerst mal in diese Vierergruppe abgenommen.

00:24:19: Das

00:24:19: ist diese typische Formation wo Sie die Arme so verschränkt haben und dann so hin und her trippeln.

00:24:23: Genau das!

00:24:24: Ah ja Mädchen Traum.

00:24:26: Mädchendraum absolut.

00:25:33: Tchaikovsky hat ja schon eine Händchen gehabt nicht nur wie du sagst für Melodien und für symphonische Dichtung.

00:26:01: Also das finde ich auch interessant, dass Schwanensee ist nicht nur als Palette oder aus tenterischer Sicht und wegen seines Mythos interessant und spannend sondern auch einfach aus musikalischer Sicht eine gute Komposition.

00:26:11: aber wenn man darf nicht außer Acht lassen Tchaikovsky hatte ein Gespür für Geschichten und Bilder weil wenn du sagst er hat das Märchen Schwanencees sozusagen selbst erfunden.

00:26:23: Man musste

00:26:23: zu

00:26:23: sagen, er hat dir vorher erfolgreich eine Oper und die inne komponiert auf so einen mehr jung frauen Mythos.

00:26:31: Der wurde aber von der Theaterdirektion abgelehnt und es kann sein dass da viel Musik vielleicht auch in den Schweinen sich hineingeflossen ist.

00:26:38: das können wir nicht genau nachweisen.

00:26:40: Also Tchaikovsky war immer wieder enttäuscht von den Impressarii, die halt einfach gefunden haben das was der liefert.

00:26:49: Das wollen wir nicht!

00:26:50: Also es ist immer wieder enttäuscht worden und im Schwanensee ist er ja auch enttäuscht worden.

00:26:55: also er hat ja nicht mehr erlebt dass da sein Weltbegriff geworden ist.

00:26:59: Hätte er sich das erahnen können?

00:27:00: Auch dass Schwene- und Palettes so eine fixe Verbindung miteinander eingehen und dieses typische Kostüm aus dem Schwanensee in einmöglichen anderen Bildern wieder auftaucht.

00:27:12: Das weiße Pänzerinnenkostüm gab es natürlich vorher schon, aber wie du zuerst gesagt hast, man assoziiert das irgendwie mit deinem

00:27:19: Schwachs.

00:27:20: Allein irgendwie Ballett wirkt ja fast so als wäre es der Versuch, als Mensch einen Schwahn darzustellen?

00:27:27: Ja also ob er das hat ahnen können... das weiß ich nicht!

00:27:31: Es war oft so bei Tchaikovsky dass er gegen die Meinung von Fachleuten gegen die Meinung von Kritikern, zum Teil auch gegen die meinung des Publikums überzeugt war dass das doch gut war und er war oft auch enttäuscht wenn etwas wahnsinnig gut angekommen ist von dem er gar nicht so überzeugt.

00:27:52: Das hat es auch gegeben hatte auch wahnsinnige Schwierigkeiten kann man sich heute überhaupt nicht mehr vorstellen.

00:27:57: über das erste Klavierkonzert eine der berühmtesten Stücke überhaupt isst von seinem Lehrer Rubinstein total abgelehnt worden Und es ist ein Riesen-Erfolge, so wahrscheinlich das meistgespielte Klavierkonzert der Welt mittlerweile überhaupt.

00:28:12: Sind die großen Sachen von Tchaikovsky zumindest in Ausschnitten oft ja wirklich pervers nur eine Melodie aus einem größeren Stück herausgerissen?

00:28:25: aber die sind wirkliche Welterfolge!

00:29:35: Das Seitenthema einer insgesamt sehr, sehr tragischen Symphonie.

00:29:40: Der Letzten, die Jajkowski komponiert hat, der Symphonier Pathetique kennt man ist wie manches von seinem Nachfolger Rahmanino, wenn wir so sagen darf sogar zu Hollywood-Hits verarbeitet worden.

00:29:52: also ist da der Missbrauch keine Grenze gesetzt.

00:29:57: das muss man auch sagen bei schöner Musik.

00:30:00: aber Jajkovsky hatte eine Hand dafür wirklich große schöne Melodien zu schreiben und sie dann aber in einem dramaturgisch größeren Zusammenhang zu stellen.

00:30:11: Und wie weg er hat, auch zu hinterfragen auf ihre Möglichkeiten tragisch lustig weiß man also.

00:30:18: lustig war Jackowski glaube ich nicht.

00:30:21: Apropos grösserer Zusammenhang ist das ein Zufall dass sein Prinz Siegfried heißt?

00:30:27: Ich glaube schon.

00:30:28: Also ich kenne jetzt aus Wagneropern den Siegfritt und das Kind gefasst so als hätte er sich gedacht, so muss ein Prinz heißen anders geht es nicht.

00:30:37: also wie auch immer ist man muss zugeben dass Schwannensee ist im Frühjahr siebenundsiebzig Urauf geführt worden und ein Jahr davor, wenn Jakovsky Zeuge der Uraufführung des Ringstes Liebelungen im Beirat hat sogar eine Kritik darüber geschrieben.

00:30:53: Also das Siegfried auf der Bühne war ihm nicht unbekannt, mag sein dass er da eine kleine Anleihe genommen hat bei einem Komponisten, den er im Übrigen nicht ausstehen konnte.

00:31:04: Er machte Wagner gar nichts für ihn, gab es einen Gott und das war Mozart!

00:31:08: Okay

00:31:08: ich habe tatsächlich auch ein Zitat mir notiert dass an dieser Stelle ganz gut passt.

00:31:13: Er hat über Wagner geschrieben.

00:31:16: früher war man bemüht die Menschen durch Musik zu erfreuen heutzutage quält man sie So schlimm war für ihn diese Opernprämie.

00:31:24: Das haben ja

00:31:25: viele so empfunden, da hat er schon erwähnt, Antonin Torschak hat den Siegfried nach der ersten Pause verlassen weil er die ewige wiederkehrt dieses Klopfmotivs nicht aushalten konnte, dieses Schmiedemotives das da ununterbräuchten vorkommt.

00:31:41: also viele Musiker auch in der damaligen Zeit konnten mit Wagner nichts Anfangen.

00:31:47: Und trotzdem weist man ihm dann die Ehre seinen Hauptdarsteller, also seine Hauptfigur auszuborgen?

00:31:53: Ja

00:31:53: wie auch immer das gelaufen ist vielleicht hatte er Prinz Siegfried auch vorher schon Prinz Sigfried geheißen denn der Auftrag den Tchaikovsk bekommen hat war doch einige Zeit vor der Uraufführung des Rings.

00:32:06: aber natürlich hat man schon gewusst dass es bei Wagner den Siegfred geben wird und der Text war ja seit.

00:32:13: Lieber Willi, zum Schluss habe ich noch eine Sache wo ich dich nicht verschonen möchte.

00:32:18: Und zwar also dieses Leitmotiv ist ja es geht ins Ohr das kann ja niemand bestreiten.

00:32:24: Ich muss zu meiner eigenen Schande gestehen dass für mich sehr lange diese Melodie nicht in erster Linie mit dem schwanen See verbunden war sondern mit etwas was two-thausend eins in den Charts und auf MTV sehr präsent war.

00:32:40: Diese Melodie ist immer wieder aufgegriffen worden Im Pop, in verschiedenen Spielarten.

00:32:45: Auch Beyonce hat zum Beispiel mal seine Spieluhrversion davon aus eine Art Glockenspielin ein Lied eingebaut und ja mehr eingebrannt hat sich eine Version von der deutschen Sängerin Jeanette Biedermann mit dem Titel How It's

00:33:32: Got

00:33:42: To Be.

00:34:21: Das ist sehr interessant!

00:34:24: Interessant ist das Wort.

00:34:26: Ja, interessant deswegen!

00:34:27: Wir haben ja schon gesagt es gibt also Sachen wo Dinge herausgeschnitten werden brutal einfach nur die schöne Melodie und nichts sonst nicht.

00:34:35: Und sie machte eigentlich eine Paraphrase auf dieses Thema aber auch das ganze Thema.

00:34:42: Es ist nämlich so nach dem Einleitungsgeblänke zitiert sie zuerst einmal den dritten Takt Dann singt sich die ganze erste Phrase Dann macht sie es was Eigenes dazwischen und dann setzt sich die Phrase fort mit dem zweiten Teil, bis bei Tchaikovsky ist.

00:34:58: Und dann kommt das erste zurück.

00:35:00: Das ist eigentlich eine interessante Variante dessen, was sie im Schwanensee gefunden hat.

00:35:10: Also so sehen wir!

00:35:11: Der Schwanencee lebt also bis in die Pop-Welten weiter und außerdem ist er ja in den Opernhäusern der Welt nicht umzubringen.

00:35:22: Ich glaube schon, dass es letztendlich das meiste gespielte Ballett der Welt ist

00:35:26: und auch eine Sache die Ballett-Tänzerinnen vor allem anstreben oder einmal auch Tänzer ja?

00:35:35: Einmal

00:35:36: Sick-Stritt, einmal Odette oder Odil

00:35:39: Einmal Romeo und Julia, bei Prokofiev.

00:35:41: Übrigens ein interessanter Parallel-Fall.

00:35:44: Romeo & Julia von Prokoffev lehnt sich natürlich eng an Shakespeare an und hat auch einen Schluss der verschiedentlich gedeutet worden ist.

00:35:55: also in der Sowjetunion durfte man das eine Zeit lang nur mit einem positiven Schluss aufhören.

00:36:00: Also die beiden sterben nicht, sondern leben fröhlich weiter.

00:36:03: selbst das gibt es also.

00:36:05: aber da gibt's was noch viel schlimmer ist.

00:36:07: dann gibts den Shakespeare wo wir wissen wie er ausgeht.

00:36:09: auch mit dem Schwanensee ist ja ein Märchen.

00:36:11: da muss alles ab

00:36:12: sein.

00:36:12: Wie gefällt dir am besten das Ende?

00:36:15: Bei Ruhm und Julia?

00:36:16: Nein bei Schwanensee!

00:36:17: Wie solls ausgehen?

00:36:18: Ja

00:36:18: ich bin mit diesem tragischen Finale aufgewachsen und das waren so starke Bilder.

00:36:25: Also ich habe es wirklich das Öfteren mit dem Nureyev sehen können in seiner Arbeit, mit Gastzulistinnen die er geholt hat.

00:36:33: Ich hab's nicht mehr mit der Magod von Dänke gesehen, die die Premiere getanzt hat in Wien Mitte der sechziger Jahre was legendäres und verfilmt worden ist.

00:36:40: Das kann man übrigens anschauen.

00:36:41: Es ist wirklich eine Film, eine Ballettfilme-Legende aber dann mit Gästen von verschiedenen Komponien und am Ende der siebziger Jahre glaube ich war es dann die Gisela Tschech aus der Wiener Truppe, die er wirklich akzeptiert hat als gleichrangige Solistin was natürlich eine große Ehre für die war.

00:37:00: Und die hat mit ihm das öfteren diese Doppelrolle getanzt und das waren unauslöschliche Eindrücke für mich.

00:37:07: also wenn man das gesehen hat weiß man wie tief Ballett wirken kann.

00:37:14: Schön!

00:37:15: Das alles mit Schwinen?

00:37:16: Ich meine Schwannensee ist ein dermaßen starkes Stück wie auch die großen Verdiobern, die großen Wagnerobern und das ist auch mit neuen Sängern.

00:37:24: Die gut sind immer wieder ein Riesenerlebnis also diese berühmtesten aller Stücke, diese grossen Reparaturstücke.

00:37:34: Das hat schon immer einen Grund und es hat doch beim Schwanensee eine Grund wobei man beim Schwanensee doch sagen kann dass Tchaikovsky eigentlich die drei wichtigsten Ballettmusiken geschrieben hat weil's gibt eben auch noch Don Höschen und Nussknacker und zumindest der Nuss Knacker Vielleicht sogar noch öfter gespielt.

00:37:49: Also muss ich mich korrigieren, möglicherweise wird der Nussknacker eher noch öchter gespielt.

00:37:53: damit hat er Jack Rofsky also zumindest die Gold und Silber hat.

00:37:57: da glaube ich auf jeden

00:37:58: Fall.

00:37:59: Fein!

00:38:00: Und damit sind wir am Ende unserer Folge unseres Exkurses in die Welt der Schwene in den schwanen Teichern.

00:38:08: Wenn es Ihnen gefallen hat dann geben Sie uns gerne fünf Sterne an der App, in der sie uns gerade hören.

00:38:13: Und

00:38:13: wenn Sie Anregungen haben dann schreiben Sie uns bitte ein Mail.

00:38:15: Podcast.

00:38:16: Diepresse.com.

00:38:18: So ist das!

00:38:19: Danke für's dabei sein,

00:38:36: ciao!

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